Predigten

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00:00:04: Herzlich Willkommen zum Podcast der Stadt in

00:00:06: St.

00:00:06: Wolfsburg!

00:00:07: Wir wünschen dir viel Segen beim Nuchen der Inhalter.

00:00:18: Ich möchte uns als Hinführung dazu aus dem Römerbrief lesen, wo Apostel Paulus – der Gemeinde in Rom das Verhältnis zwischen Gott und Israel und zwischen all den anderen Menschen versucht

00:00:29: zu beschreiben.

00:00:38: über das Geheimnis der Absichten Gottes mit Israel nicht im Unklaren lassen, damit ihr nicht in vermeintlicher Klugheit aus der gegenwärtigen Verhärtung Israels falsche Schlüsse zieht.

00:00:49: Es stimmt dass ein Teil von Israel sich verhärtet hat aber das wird nur so lange dauern bis die volle Zahl von Menschen aus den anderen Völkern zum Glauben gekommen ist.

00:00:59: wenn diese Voraussetzung erfüllt ist wird ganz Israel gerettet werden.

00:01:03: es heißt ja in der Schrift Aus Zion wird der Retter kommen der die Nachkommen Jakobs von all ihrer Gottlosigkeit befreien wird.

00:01:10: Denn das ist der Bund, den ich mit Ihnen schließen werde, sagt daher Ich werde ihnen die Last Ihrer Sünden abnehmen.

00:01:18: Ihre Einstellung zum Evangelium macht sie zu feinem Gottes und das kommt euch zugute.

00:01:23: Andererseits folgt aus der Wahl, die Gott getroffen hat dass Sie von ihm geliebt sind.

00:01:28: Er hat ja ihre Stampfväter erwählt Und wenn Gott in seiner Gnade Gaben gibt oder jemanden beruft Macht er das nicht rückgängig In der Vergangenheit, was ihr es, die Gott nicht gehorcht hatten und durch den ungehorsamen Israels ist es dazu gekommen, dass ihr jetzt sein Erbarmen erfahren habt.

00:01:46: Umgekehrt sind sie es, wie gegenwärtig ungehoresam sind!

00:01:50: Und das ihr dadurch seinen Erbarm kennengelernt habt soll dazu führen, dass schließlich auch Sie sein Erbarmen erfahren.

00:01:59: So... hat Gott alle ohne Ausnahme zu Gefangenen ihres Ungehorsams werden lassen, weil er allen sein Erbamen erweisen will.

00:02:08: Kling kompliziert aber der Abschluss ist schön!

00:02:10: Wie unerschöpflich ist Gottes Reichtum?

00:02:13: Wie tief ist seine Weisheit?

00:02:15: wie unermesslich Sein Wissen Wie unergründlich sind seine Entscheidungen wie unerforschlich seine Wege?

00:02:21: Hat jemals ein Mensch die Gedanken des Herrn ergründet, ist je einer sein Berater gewesen.

00:02:27: Wer hat Gott Jemals etwas gegeben so dass Gott es ihm zurückerstatten müsste?

00:02:31: Gott ist Es von dem Alles kommt durch den alles besteht und in dem alles Sein Ziel hat.

00:02:37: Ihm gebührt die Ehre für immer und ewig.

00:02:40: Amen!

00:02:43: Ich lese uns aus Jesaja, die verse Vierzehn bis Einenundzwanzig.

00:02:49: So spricht der Herr Euer Erlöser!

00:02:53: Der Heilige Israels um Eure Dwellen habe ich nach Babel geschickt und habe die Riegel Eures Gefängnisses zerbrochen Und zur Klage wird der Jubel der Kaldäre der ich Israel geschaffen habe, Euer König.

00:03:13: So spricht er Herr, der ihm mehr einen Weg und den starken Wassern Bahn macht, der ausziehen lässt Wagen-und Rosse her und Macht, dass sie auf einem Haufen da liegen und nicht aufstehen, das Sie er verlöschen wie ein Docht verlistet.

00:03:33: Der gedenkt nicht an das Frühere und achtet nicht auf das Vorige.

00:03:39: Denn siehe, ich will ein neues schaffen.

00:03:42: Jetzt wächst es auf!

00:03:44: Erkennt ihr's denn nicht?

00:03:45: Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde.

00:03:50: Das Wild des Feldes preist mich die Schakale und Strause Denn' ich will in der Würste Wasser Und in der einöde Ströme geben Zu tränken.

00:04:01: mein Volk meine Auserwälten Das Volk das ich mir bereitet habe soll meinen Ruhm Verkündigen, Entdeckerfreude.

00:04:11: Lust an Entdeckungen lautet der Slogan der Stadt Wolfsburg.

00:04:17: Damit wird sie für attraktive Einrichtungen wie die Autostadt das Phänom, die Erlebniswelt aller Park und vieles mehr Toll, was es da alles zu entdecken gibt.

00:04:31: Entdeckerfreude... Na?

00:04:33: Da kommt sie auf!

00:04:35: Entdeckervreude könnte auch ein gutes Motto im Blick auf die Zukunft sein.

00:04:40: Manchem aber ist Neues und das Unbekannte der Zukunft eher etwas unheimlich.

00:04:48: Was kommt da alles auf uns zu, zu dem ja ständig geunkt wird, was alles auf unsere zukommen wird Klima und Umwelt usw.

00:04:59: Mit dem Alten, dem bisherigen war man vertraut.

00:05:03: wird es morgen am Ende auch böse Überraschungen geben welche solche Unsicherheit?

00:05:09: natürlich kann Angst machen.

00:05:11: Gott spricht siehe ich will ein neues schaffen.

00:05:15: jetzt wächst es auf.

00:05:17: erkennt ihr's denn nicht?

00:05:19: Mit dem Wort lädt Gott uns ein, mit wachen Sinnen zu leben.

00:05:25: Er ermundert uns Neues zu entdecken!

00:05:28: Er will unseren Blick nach vorne richten und erwartungsvoll machen.

00:05:32: Er ermutigt uns wahrzunehmen wie Gott in dieser Welt und in unserem eigenen Leben am Werk ist.

00:05:41: Christliche Hoffnung ist ja weithin etwas blass geworden oft nur noch individualistisch auf das eigene ewige Leben verengt.

00:05:50: Unsere Hoffnung gab es viel

00:05:52: größer.".

00:05:53: Zuerst wurde dieses Wort den Israeliten in der Babylonischen Gefangenschaft gesagt, damals mag es unter ihnen auch verschiedene Ansichten gegeben haben.

00:06:05: Die einen hatten sich vielleicht längst an das Leben in der Fremde gewöhnt, hielten es inzwischen für das normale.

00:06:13: Sie hatten sie auch irgendwie damit abgefunden.

00:06:16: So ist halt mal das Leben!

00:06:19: Man muss eben das Beste aus der jeweiligen Situation machen, die anderen litten an den Verhältnissen wie sie waren.

00:06:27: Die Sehnsucht nach Freiheit und Rückkehr in die Heimat – die Sehensucht nach dem längst verloren geglaubten blieb bei ihnen wach.

00:06:37: In Psalm hundred-seven und dreißig klagen sie An den Wassern zu Babel saßen wir und weinten, wenn wir an Zion gedachten.

00:06:46: Unsere Harfen hängten wir an die Weiden!

00:06:49: Wie konnten wir das Herrn Lied singen?

00:06:55: In fremden Lande?

00:06:57: Sie wollten und konnten sich auch nach fast siebzig Jahren mit all dem nicht abfinden.

00:07:04: Denen damals und uns heute ruft Gott zu, siehe ich will ein neues schaffen.

00:07:10: jetzt wächst es auf.

00:07:12: erkennt ihr's denn nicht?

00:07:14: Gott will bei uns Entdeckerfreude wecken, die Hoffnung neu entfachen.

00:07:19: Dabei ist das vielleicht die wichtigste Entdeckung, dass Gott etwas Total Neues in Aussicht stellt.

00:07:26: Siehe ich mache alles neu!

00:07:28: Ist das Jesus-Programm?

00:07:30: Es ist das göttliche Versprechen an diese alte Welt In der immer wieder so vieles beim Alten bleibt.

00:07:38: Immer wieder das alte Lied Die alte Leier.

00:07:42: Das alte Lied kenne ich bei mir selbst.

00:07:45: Ich spüre, wie der alte Adam in mir fröhlich Urstand feiert!

00:07:51: Wie ich trotz allem bemühen, nicht über meinen eigenen Schatten zu springen vermag und so manche guten Vorsätze glamheimlich badengehen.

00:08:00: Das alte Lied kennen wir auch bei anderen.

00:08:03: Wir sehen wie lieblos oft miteinander umgegangen wird Und wie einem auf die alten Fehler immer wieder aufs Butterbrot geschmiert werden.

00:08:12: Ich selbst beobachte, wie Leute im Streit leben und sich angiften oder aber auch dauernd nur von sich selber und ihren Befindlichkeiten reden.

00:08:22: Und die Kurve nicht kriegen den anderen neben sich ernst und wichtig zu nehmen.

00:08:28: Das alte Lied kriegen wir Tag für Tag in Neuauflage zu Gehör in Tagesthemen und Zeitungsberichten.

00:08:36: Die Negativbotschaften geben den Ton an, wenig Neues noch weniger Mut machendes ist da zu hören.

00:08:44: Da gibt uns Gott einen guten Rat.

00:08:46: wenn es um Hoffnung geht dann gedenkt nicht an das frühere und achtet nicht auf das vorige.

00:08:53: Das was hoffen lässt wächst nicht auf unserem Mist.

00:08:57: Was diese alte Welt verändert, was unsere Miteinander eine neue Qualität gibt?

00:09:04: Ja!

00:09:05: Was mich selber über mich hinauswachsen lässt sind nicht die alten Rezepte und ausgedrehten Pfade, die wir bereits kennen.

00:09:14: Ärmel hochkrempeln, gemeinsam sind wir stark oder edelseiter Mensch hilfreich und gut – wo ein Wille ist, da ist auch ein

00:09:23: Weg.".

00:09:24: Nein, für wirkliche Hoffnungen sieht es weithin düster aus.

00:09:29: Die Politiker fliegen von Tagung zu Tagung und das will einfach nicht tag werden.

00:09:36: Dunkel bedeckt die Völker sagt Gottes Wort aber über dir geht auf der Herr und seine Herrlichkeit erscheint über dir.

00:09:46: Echte Hoffnung erwächst nicht von unten – nicht aus uns!

00:09:52: Die kommt von oben.

00:09:54: Sie kommt uns von vorn

00:09:56: entgegen.".

00:09:56: Gott ist der Adressat, sein Reich kommt!

00:10:00: Wie verlässlich solche Hoffnung ist und erstreicht Gott mit dem Hinweis auf seine machtvollen Taten in der Vergangenheit?

00:10:09: So spricht der Herr, der im Meer einen Weg und in starken Wassern eine Bahn macht.

00:10:15: Er erinnert an die Geschichte Israels.

00:10:18: Gott führte sie schon einmal aus der Sklaverei in Ägypten Wo kein weiterkommen war, wo das Schiff mehr den Weg versperrte.

00:10:27: Da hat Gott wunderbar einen Weg gebahnt Wie keiner es noch zu hoffen wagte.

00:10:33: Dieser Gott ist es Der nun spricht Denn siehe ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, dass man der vorigen nicht mehr gedenken und sie nicht mehr zu Herzen nehmen wird.

00:10:46: Freut euch und seid fröhlich immer da über das was ich schaffe!

00:10:52: Nun schickt uns Gott auf Entdeckertour.

00:10:55: Das Neue wächst nämlich schon auf.

00:10:58: Es will entdeckt und erkannt werden.

00:11:01: An einigen Anzeichen lässt es sich bereits ablesen ragt schon ins Heute hinein.

00:11:10: So wie unsere junge Trauerweite weide im Vorgatten bereits im Winter Knospen-Triebe erkennen lässt, die dann im Frühling und Sommer zur Blüte und zum Blätterbracht aufbrechen.

00:11:24: So ist vom Reich Gottes auch heute schon etwas zu sehen!

00:11:28: Man muss nur hingucken um es zu entdecken – und genau dazu macht uns Gott jetzt Mut.

00:11:35: Jetzt wächst es auf.

00:11:36: Erkennt ihr's denn nicht?

00:11:39: Ich hatte in meinem Leben ein großes Vorrecht, ich war über dreißig Jahre im Namen der Amarburger Mission für Missionsstudienreisen zuständig und habe Gemeinde Jesu in fast allen Teilen der Welt besucht Und habe das Staunen gelernt und wurde zu einem Liebhaber der Gemeinde.

00:12:00: Da hab ich entdeckt, was Gott tut – vielleicht mehr woanders als bei uns zur Zeit, aber er tut's!

00:12:06: Ich denke an wohl die größte Gemeinde der Welt, die ich besucht habe in Seoul mit hundertzwanzigtausend Mitgliedern, die zu dieser Gemeinde gehören.

00:12:17: Da waren allein Kinderstunden Dreißig Gruppen, die um das Stadion herum stattfanden im Freien.

00:12:24: Hundertzwanzig Köre mit über hundert Sängern jeweils unglaubliche Mengen.

00:12:29: und dann war ich in Plagovercensk an der Amur weit dem Osten Russlands in einer kleinen lutterischen deutsch-russischen Gemeinde sieben alte Menschen.

00:12:42: Eineinhalb Tage bin ich mit der Transsepirischen gefahren, um dorthin zu kommen Und ich habe sie besucht und ermutigt mit ihnen das Abendmahl gefeiert.

00:12:51: Gemeinde Jesu, wo?

00:12:53: unterschiedlicherweise?

00:12:55: Ich sehe Sie noch die Christen in den Bergstämmen oben in Thailand oder bei den Guarani-Indianern in Brasilien.

00:13:04: Unterschiedlichst!

00:13:06: Aber immer man verstand die Sprache nicht und man war doch zu Hause und merkte hier ist Jesus am Werk und tut sein Werk.

00:13:14: Und ich war auf dem Deckertour auch hier in Deutschland.

00:13:17: Einmal Nordrhein-Westfalen, Gemeindegründung im Essen Rüttenscheid mit Gud Henski, der extra aus Brasilien gekommen war und uns hier zu helfen – und ich habe erstaunen gelernt was da in kurzer Zeit entstanden ist!

00:13:31: Wir haben es hier in unserem eigenen Verband erlebt auf der Grünen Wiese in Wettbergen heute Hannover Christusgemeinde, hundert Mitglieder in den neunziger Jahren.

00:13:41: der Anfang mit großer Mit großem Mut.

00:13:45: und was ist daraus geworden?

00:13:47: Und auch hier in Klötze, in der Nachbarschaft wo Familie Weixler ausmühten.

00:13:52: Den Mut hatten alles hinter sich zu lassen um dort zu beginnen Gemeinde Jesu zu bauen.

00:13:57: Mancher war für euch schon mal da und hat diese Miteinandergemeinde erlebt die Freude des was da geworden ist.

00:14:05: Gott isst am Werk und das zu sehen und wahrzunehmen, ist unheimlich ermutigend.

00:14:11: Ja wo immer Jesus auftrat und redete, wo immer er in Berührung mit Menschen und Verhältnissen kam, wurde etwas neu, blieb nichts beim Alten.

00:14:22: Da blitzte ein Stück vom Himmel auf!

00:14:24: Es gibt wohl keine größere Entdeckung zum Machen als die ganz persönlich, Jesus ist mein Highland.

00:14:32: Durch ihn macht Gott diese Welt neu und hat bereits damit angefangen auch mitten unter

00:14:38: uns.".

00:14:39: Damit ist dieses Wort ein starker Trost für uns alle!

00:14:43: Wir können erwartungsvoll leben.

00:14:46: Das Neue kommt uns von vorn entgegen.

00:14:49: Jesus Christus kommt wieder mit Macht und Herrlichkeit – das is die eigentliche Zukunft.

00:14:56: Das Wort Zukunft war in früherer Zeit ganz anders gefüllt, wie wir es heute gebrauchen.

00:15:02: In Lutterszeiten war das Wort Zukunft gleichzusetzen mit Herabkunft, Wiederkunft Jesu – das war die Zukunft!

00:15:11: Heute ist das Blass geworden.

00:15:14: Gott kommt uns entgegen.

00:15:16: Er hat mit dieser Welt und unserem Leben noch etwas Großes vor.

00:15:21: Und er ist unter uns schon zu gange.

00:15:23: Da und dort zeichnete sich bereits ab, darum wünsche ich uns etwas von Christoph Kolumbus – von seinem Entdecker Mut und seiner Entdeckervreude!

00:15:34: Meine Frage bar ist, wo können wir selbst etwas vom Anbrechen des Reiches Gottes denn wahrnehmen?

00:15:41: Da isst die moderne Geschichte Israels, so nenn' hab' aus den Nr.

00:15:51: In Hezekiel.

00:15:52: sieben und dreißig hatte er damals schon weit, weit vor Christus angekündigt.

00:15:59: In seinem Wort, so spricht Gott der Herr.

00:16:02: Siehe ich will die Israeliten herausholen aus den Heiden wohin sie gezogen sind und will sie von überall her sammeln und wieder in ihr Land bringen und will ein einziges Volk aus ihnen machen im Land auf den Bergen Israels und sie sollen allesamt einen König haben und soll nicht mehr zwei Völker sein usw.. Dies ist und wir durften Zeugen davon sein, diese alte Verheißung wahr geworden.

00:16:34: Das neue das kommen wird ist schon im Werten!

00:16:38: Wir erkennen es auch eben wie erwähnt in der Kirche und Gemeinde als dem Vorposten des Himmels an dem Ort, wo Gott bereits etwas vom Neuen verwirklicht hat.

00:16:50: Auch unter uns.

00:16:52: eine neue Lebensmitte, Gott!

00:16:54: Eine neue Gemeinschaft Liebe, eine neue Einheit in Jesus – eine neue Hoffnung Leben über den Tod

00:17:03: hinaus.".

00:17:04: Seine Kirche blieb trotz aller Verfolgung unkapputbar.

00:17:09: Besonders gefreut habe ich mich über die Kirchengemeinden, über die kleinen Gemeinden, die am Mekong im Süd China wieder nach dem Maoze Tun gestorben war aus dem Boden erwuchsen und heute lebendig sind.

00:17:24: Sie sind nicht!

00:17:26: kaputt zu machen gewesen.

00:17:28: Gott hat seine Hand über sie gehalten.

00:17:30: oder da sind auch die persönlichen Zeichen der Fürsorge und Hilfe Gottes, die sogenannten Wegbahnungen.

00:17:37: Gott ist ein Spezialist für verfarrende Wege und Situationen.

00:17:42: Ein bewährter Lotse in Ausweglosigkeiten.

00:17:45: denken wir an Weg im Meer und Ströme in der Wüste.

00:17:50: Ich entdecke das Neue auch im Heute wo Gott neues Leben durch sein Wort wirkt.

00:17:56: Darum interessiere ich mich für die Nachrichten aus der weltweiten Mission.

00:18:00: Ich wünsche mir und uns offene Augen Interesse am Geschehen des Gemeindebaus in aller Welt, und ein feines Gespür auch für die kleinen Fingerzeige des Alltags.

00:18:13: Gott ist im alltäglichen da!

00:18:15: Wir haben es vorhin gesungen.

00:18:17: Lasst uns das mit Neu, mit Freude entdecken.

00:18:20: Gott isst am Werk.

00:18:21: Jesus sagt es einmal so, mein Vater wirkt bis auf diesen Tag und ich wirke auch.

00:18:28: Und unserem Text voraus geht der Satz von Gott Ich wirke wer wills wenden?

00:18:33: Herrlich!

00:18:34: Gott erhalte uns die Gabe des Staunens.

00:18:38: aber auch die andere Frage wie können wir andere etwas erkennen lassen vom Anbruch des Gottesreiches.

00:18:45: Um die Hoffnungszeichen wahrzunehmen, haben wir eben nicht nur den Auftrags selber die Augen offen zu halten – Wir können und sollen auch selbst dazu beitragen anderen solche Entdeckungen möglich machen!

00:19:00: Im Text steht am Schluss der Satz, der mich nachdenklich macht.

00:19:05: Er spricht von unserer eigentlichen Bestimmung Das Volk das ich mir bereitet habe soll meinen Ruhm verkündigen.

00:19:15: Deshalb sind wir Christen, deshalb also sind wir von Gott zu seinen Kindern berufen.

00:19:21: Dafür ist die Kirche da!

00:19:23: Wir sollen Gott groß machen – das überrascht vielleicht etwas.

00:19:28: Das gemäß Zigeuner-Baron der ideale Lebenszweck nicht borsten Vieh und Schweinespeck isst dürfte uns soweit ja

00:19:37: einleuchten.".

00:19:38: dass er aber in erster Linie, in der Verherrlichung Gottes bestehen soll wirkt zugegebenermaßen etwas einseitig.

00:19:47: Doch Gott will aus uns nicht Fromme genießende und vom eigenen Glauben beseelte Leute machen die nur glücklich sind selbst gerettet zu sein.

00:19:57: Wir sollen vielmehr Gottes Ehre vergrößern seinen Ruhm verkündigen.

00:20:02: andere sollen durch uns etwas entdecken können Gott und sein kommendes Reich aufmerksam machen.

00:20:11: Doch wie kann das aussehen?

00:20:13: Paulus macht uns Mut, dass Neue das was Gott durch seinen Geist in uns hineingelegt hat nun auch zu leben!

00:20:20: Er sagt lebt als Kinder des Lichts.

00:20:24: Eine Kerze ist unspektakulär, aber unglaublich wirksam wenn sie allein in einem dunklen Raum steht und brennt.

00:20:33: Die zum Glauben an Gott gekommen sind sollen darauf bedacht sein sagt Paulus sich mit guten Werken hervor zu tun.

00:20:42: das ist gut und nützt den Menschen Denn wir sind Gottes Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat.

00:20:51: Dass wir darin wandeln sollen!

00:20:53: Der Apostel ist also überzeugt, dass wir solche guten Werke tun können, die andere auf Gott und sein Wirken aufmerksam machen.

00:21:02: Gott bereitet sie für uns vor – die Fähigkeit wie auch die Gelegenheiten dazu.

00:21:08: Und dann zählt er Sie auf, die sogenannten Gutenwerke.

00:21:12: seid untereinander freundlich und herzlich, und vergebt einer dem anderen wie auch Gott euch vergeben hat in Christus.

00:21:20: Legt die Lüge ab und redet die Wahrheit an jeder mit seinem Nächsten!

00:21:24: Lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen.

00:21:27: Arbeitet und schafft mit eigenen Händen das nötige Gut damit ihr den Bedürftigen abgeben könnt.

00:21:34: Redet all was gut ist, was aufbaut und was notwendig ist, damit es Segen bringe denen, die es

00:21:40: hören.".

00:21:41: Es sind offenbar die kleinen Dinge des Alltags, an denen andere etwas vom Neuen das schon begonnen hat, an uns entdecken sollen und können.

00:21:53: So macht

00:21:53: Gott uns Mut für die Zukunft – Mut für heute!

00:21:57: Und Mut eindeutig als Christ zu leben.

00:22:01: So kann die vor uns liegende Zeit für uns selbst und unsere Freunde zu einer Entdeckertour werden.

00:22:10: wie Gott am Werk ist.

00:22:12: Ich wünsche uns dazu viel Enteckerfreude!

00:22:15: Amen.

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Predigten und Beiträge aus der Stadtmission Wolfsburg e. V.

von und mit Stadtmission Wolfsburg e. V.

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