Predigten

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00:00:04: Herzlich Willkommen zum Podcast der Stadt in St.

00:00:06: Wolfsburg!

00:00:07: Wir wünschen dir viel Segen beim Nuchen der Inhalter.

00:00:18: Ich lese aus Galata V die Verse sechzehn bis sechsundzwanzig nach der neuen Gen-Verübersetzung Der Apostel Paulus schreibt an die Christen in Galatien, der heutigen Türkei Die Auswirkungen der menschlichen Selbstsucht.

00:00:38: Was will ich damit sagen?

00:00:40: Lasst den Geist Gottes euer Verhalten bestimmen, dann werdet ihr nicht mehr den Begierden eurer eigenen Natur nachgehen.

00:00:49: Denn die menschliche Natur richtet sich mit ihrem Begehren gegen den Geist Gottes.

00:00:55: Und Herr Geist Gottes richtet es sich mit seinem Begehern gegen die menschen Natur.

00:01:01: Die beiden liegen im Streit miteinander und jede Seite will verhindern, dass er das tut wozu die andere Seite euch

00:01:10: drängt.".

00:01:12: Wenn ihr euch jedoch vom Geist Gottes führen lasst, steht ihr nicht mehr unter der Herrschaft des Gesetzes.

00:01:19: Im Übrigen ist klar ersichtlich was die Auswirkungen sind wenn man sich von der eigenen Natur beherrschen lässt.

00:01:27: Sexuelle Unmoral Schamlosigkeit Ausschweifung Götzendienst Okulte Praktiken Feindseligkeiten Streit Eifersucht Wutausbrüche Rechthaberei Verwirfnisse, Spaltungen, Neid, Trunkenheit, Fressgier und noch vieles andere was genauso verwerflich ist.

00:01:50: Ich kann euch diesbezüglich nur warnen, wie ich es schon früher getan habe.

00:01:56: Wer so lebt und handelt wird keinen Anteil am Reich Gottes bekommen dem Erbe das Gott für uns bereit hält.

00:02:06: Die Frucht hingegen die der Geist Gottes hervorbringt besteht in Liebe Freude Frieden Geduld Freundlichkeit Güte Treue Rücksichtnahme Und Selbst Beherrschung.

00:02:19: Gegen solches Verhalten hat kein Gesetz etwas einzuwenden.

00:02:24: Nun, wer zu Jesus Christus gehört, hat seine eigene Natur mit ihren Leidenschaften und Begierden gekreuzigt.

00:02:34: Da wir also durch Gottes Geist ein neues Leben haben, wollen wir uns jetzt auch auf Schritt und Dritt von diesem Geist bestimmen lassen.

00:02:44: Wir wollen nicht überheblich auftreten, einander nicht provozieren und nicht neidisch aufeinander sein.

00:02:52: Ich möchte beten und bitte Sie, wem es möglich ist dazu aufzustehen!

00:02:57: Güte Vater im Himmel Wir danken dir für deine Gegenwart und deine grenzenlose Liebe.

00:03:03: Du hast uns in diese Gemeinde gestellt, mit all unserer Unterschiedlichkeit und Vielfalt.

00:03:10: Zeige uns wie wertvoll das ist!

00:03:13: Sei du uns Vorbild und lass uns im Glauben und Vertrauen auf dich wachsen.

00:03:18: Schenke uns Gemeinschaft mit dir und untereinander und lasst den Heiligen Geist in uns wirken der uns Mut macht zum Leben, Lass uns in diesem Gottesdienst neu spüren, was uns verbindet.

00:03:40: Der gemeinsame Glaube an dich dir sei Lobpreis und Ehre.

00:03:45: Amen!

00:03:47: Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen.

00:03:56: Amen.

00:03:57: Als ich vor vier Wochen im Abendgottesdienst war, da predigte Rainer Korb über die Bibelstelle, die meinem heutigen Predigtext genau vorausgeht.

00:04:07: Es ging um die Urgemeinde aber vor allem um einen Vibhanabas ein Mann der sein Leben nicht verschwendet und etwas darzustellen sondern um zu dienen.

00:04:16: Sein ganzes Leben dient er anderen und vor allem Gott.

00:04:20: Ich war und bin sehr überrascht, was den heiligen Geist wohl bewegt hat genau diese beiden Predigtekste hintereinander in unseren Abendgottesdienst zu stellen.

00:04:29: Denn wohl gemerkt ist es keine abgesprochene Predigtreihe über die Urgemeine oder die Apostelgeschichte.

00:04:35: Nein!

00:04:35: Meine Entscheidung für diesen Predigtext war bereits einige Wochen früher gefallen Und ursprünglich wollte ich auch etwas ganz anderes machen.

00:04:44: Aber irgendetwas, ich nenne es Führung, lenkte meinen Blick auf genau diesen Abschnitt der Apostelgeschichte und wir werden sehen was das heute mit uns macht!

00:04:53: Ich habe diese Predigt überschrieben mit den Worten gelingende Gemeinde.

00:04:58: Ob schon die Episode, die hier erzählt wird, genau das Gegenteil vermuten lässt?

00:05:04: Denn es geht hier doch um Lüge und Betrug in der Gemeinde.

00:05:08: Und um göttliche Bestrafung, es ist einer der Texte die nicht so einfach sind und die wir doch lieber gerne mal hinweglesen denn hier sterben Menschen und Fehlverhalten wird offensichtlich bestraft.

00:05:22: ein liebender Gott der so hart durchgreift.

00:05:25: wie kann das sein?

00:05:26: Denn gleich hinter diesem Text tauchen dann Fragen auf die uns zu großen TODC-Frage führt, also die Frage warum Gott eigentlich Leid in der Welt zulässt oder es sogar anrichtet.

00:05:38: Darauf gibt es aber keine einfachen und vor allen Dingen auch keine generellen Antworten.

00:05:42: ich vermute vielmehr dass hier jedweder Antwort einer Antwort des persönlichen Glaubens ist und des eigenen Lebensweges.

00:05:50: von daher werde ich hier und heute keine Antwort auf die frage nach dem leid in er welt tun vielleicht ein andermal wenn ich mich traue.

00:05:59: kommen wir also zurück zu unserem Predigtext.

00:06:02: In der Geschichte vor vier Wochen ging es um eben diesen jungen Mann, Barnabas, der seinen Acker verkauft also vermutlich sein Erbe und ist der Gemeinde zur Verfügung stellt.

00:06:12: Dieses Beispiel machte in der Urgemeinde Schule.

00:06:16: Ich lese uns den Text aus Apostelgeschichte fünf die Verse eins bis elf Und ich lese nach Luther zwanzig achtzehn.

00:06:23: Ein Mann aber mit Namen Hananias und seine Frau Saphira verkauften einen Acker.

00:06:28: Doch er hielt mit Wissen seiner Frau etwas von dem Geld zurück und brachte nur einen Teil, und legte ihn den Aposteln zu Füßen.

00:06:36: Petrus aber sprach Ananias.

00:06:39: Warum hat der Satan dein Herz erfüllt, dass du den heiligen Geist belogen und etwas vom Geld für den Acker zurückbehalten hast?

00:06:46: Hättest du den Ackern nicht behalten können als du ihn hattest?

00:06:51: Und du konntest Und konntest du nicht auch als er verkauft war, noch tun was du wolltest?

00:06:56: Warum hast du dir dieses in deinem Herzen vorgenommen.

00:06:59: Du hast nicht Menschen sondern Gott belogen!

00:07:01: Als Hananias diese Worte hörte vieler zu Boden und gab den Geist auf... ...und es kam eine große Furcht über alle die dies hörten.

00:07:09: Da standen die jungen Männer auf und hüllten ihn ein und trugen ihn hinaus und begruben ihn.

00:07:14: Es begab sich aber etwa nach drei Stunden.

00:07:18: da kam seine Frau ja rein und wusste nicht was geschehen war.

00:07:21: Aber Petrus sprach zu ihr, sag mir, habt ihr den Acker zu diesem Preis verkauft?

00:07:26: Sie sprach ja für diesen Preis.

00:07:28: Petru sprach aber zu ihr.

00:07:29: warum seid er euch denn einig geworden?

00:07:31: Den Geist des Herrn zu versuchen.

00:07:34: Siehe die Füße derer die deinen Mann begraben haben sind vor der Tür und werden auch dich hinaus tragen.

00:07:40: Und so gleich fiel sich zur Boden ihm vor die Füsse und gab dem Geist auf.

00:07:44: da kamen die jungen Männer und fanden sie tot, togen sie hinaus und begroben sie neben ihrem Mann Und es kam eine große Furcht über die ganze Gemeinde und über alle, die das hören.

00:07:54: Wie gesagt ich hatte es gleich gesagt, das ist kein einfacher Text!

00:07:59: Ich habe meine Gedanken versucht dazu zu ordnen in drei Punkten und zwar erstens Es geht nicht um Geld und zweitens Betrug am Heiligen Geist.

00:08:11: und drittens Die Gemeinde als Gemeinschaft des heiligen Geistes.

00:08:17: Erster Punkt Es geht nicht um Geld.

00:08:20: Seitdem ich diese Geschichte vor über vierzig Jahren gehört oder gelesen habe, das weiß ich gar nicht mehr, habe ich immer gedacht es geht hier um Geld!

00:08:28: Es geht um Geld.

00:08:31: Gottes Werk in der Gemeinde wird versprochener Besitz vorenthalten, und das geht natürlich nicht.

00:08:36: Mein Glaube muss Konsequenzen haben.

00:08:39: Das ist und bleibt unsweifelhaft.

00:08:41: Jakobus drückt es zum Beispiel aus.

00:08:44: so ist auch der Glaube wenn er Nichtwerke hat Tod in sich selber.

00:08:48: Das is eindeutig.

00:08:49: da kann man jetzt nicht dran dort hin.

00:08:52: Und welches Werk könnte größer sein?

00:08:54: als es abgeben von Geld, des Teilen von Besitz insbesondere mit denen die unter Gottes besonderem Schutz stehen.

00:09:00: Nämlich die Armen!

00:09:02: Die Witwen und Weisen wie es immer so schön heißt.

00:09:04: Also diejenigen in der damaligen Gesellschaft wirklich, die verloren und bauen.

00:09:09: Aber wenn wir jetzt einmal diesen Text schauen sagt Petrus aber Folgendes zu Ananias.

00:09:15: Hättest du den Acker nicht behalten können?

00:09:18: als du ihn hattest?

00:09:19: und konntest du nicht auch, als er verkauft war noch tun was du wolltest?

00:09:23: Natürlich!

00:09:24: Der Acker ist der Besitz von Hananias und seiner Frau.

00:09:26: Er hätte handeln können wie zum Beispiel Zacheros, der ja sagte sieher die Hälfte meines Besitzes gebe ich den Arm.

00:09:34: niemand hat ihnen gezwungen alles zu geben Und jeder hätte es verstanden Denn seine Situation ist ja anders als zum Beispiel bei Barnabas.

00:09:42: Barnabass wird in der Apostelgeschichte Das wird in der Apostelgeschichte deutlich ist ein junger Mann und vermutlich ungebunden.

00:09:50: Der Besitz des Akkas hätte ihn nur von seiner Mission abgehalten, aber Hananias ist nicht frei.

00:09:56: Er ist nicht ungebund sondern er hat Familie, er und seine Frau tragen Verantwortung füreinander und eventuell auch für nachkommen, auch wenn da eine Apostel Geschichte nichts erwähnt wird.

00:10:07: Was hat diese beiden nun bewegt?

00:10:09: Nicht alles abzugeben und darüber noch zu lügen das wissen wir nicht!

00:10:14: Das ist schade.

00:10:16: Wir wissen nur, es ist eine besondere und auch sehr denkwürdige Situation in der Urgemeinde.

00:10:22: Es wird von vielen nicht nur von Barnabas erzählt dass sie all ihren Besitz verkaufen und ihn miteinander teilen.

00:10:30: aus Sicht des letzten Jahrhunderts hat man daraus gerne einer Art christlich-sozialistische Kommune gemacht die quasi alles teilt aber heute noch ist der Gedanke alles miteinander zu teilen irgendwie schön.

00:10:45: Die Urgemeinde zu Jerusalem.

00:10:48: Das ist ja nicht irgendwas, sondern das ist das Vorbild für das... Ja also heute würden wir es rein rechtlich sagen Es ist eine Bedarfsgemeinschaft oder politisch gesehen eine Solidarisellschaft.

00:11:02: Also der der mehr hat gibt dem der weniger hat.

00:11:06: Aber warum tun sie das?

00:11:08: Warum tun die ersten Christen diesens miteinander teilen?

00:11:13: Die ersten Christen sehen sich selbst als Vorwegnahme des endzeitlichen Gottesfolges.

00:11:19: Und sie leben in der Erwartung, den nahenden Endzeit.

00:11:22: Güter für eine materielle Zukunft zurückzulegen – das ist nicht wichtig!

00:11:27: Die Liebe untereinander, das ist wichtig.

00:11:30: Denn die Wiederkunft Christi wird an jedem Morgen neu für den heutigen Tag erwartet.

00:11:37: Die Wiederkunft Christi wird dann jedem Morgen neu für den heutigen Tag erwartet.

00:11:42: Was ist das für ein Glaube?

00:11:44: Und dieser lebendige Glaube, der führt zu einem Leben im Hier und Jetzt – im Hier & Heute!

00:11:50: Eine Denkweise unter einen Glauben, der schon den wenigen Jahrzehnte später gegründeten Gemeinden nicht mehr so ohne weiteres zu vermitteln war.

00:11:58: Jedenfalls deuten die Briefe, die wir von Jakobus, Petrus und Paulus haben Schon ein wenig darauf hin.

00:12:06: Sie enthalten nämlich Ermahnungen, die Armen nicht zu benachteiligen sondern in geschwisterlicher Liebe zu teilen.

00:12:13: Die Gemeinde, die in der endzeitlichen Erwartung lebt brauchte das eigentlich nicht.

00:12:17: Aber ich lese nochmal kurz den Abschnitt aus Jakobus II, den ich schon angefangen hatte zu zitieren.

00:12:25: Denn wenn er ein Bruder oder eine Schwester nackt ist und Mangel hat an täglicher Nahrung und jemand unter euch spricht zu ihnen, geht hin in Frieden und wärmt euch und sättigt euch ihr gebt es ihnen aber nicht was sie zum Leben brauchen.

00:12:38: Was der Leib nötig hat?

00:12:40: Was hilft Ihnen

00:12:40: das?".

00:12:41: So ist auch der Glaube wenn er Nichtwerke hat.

00:12:43: Tod in sich selbst.

00:12:46: Also abgeben war ein Teil des Ganzen.

00:12:49: Kommen wir nun zurück zur Hananias-Safira.

00:12:52: Was bewegt diese beiden Menschen?

00:12:54: Vielleicht, ich weiß es nicht.

00:12:56: Vielleicht wurden die Almosengeber in der Gemeinde besonders geirrt oder sie hatten sonst irgendwie eine besondere Stellung in der gemeinde und vielleicht wollten die beiden das ja auch?

00:13:06: Besonders geirrt sein und anerkannt und geschätzt.

00:13:10: Vielleicht gab's aber einen hohen Erwartungsdruck immer wenn klar wurde dass jemand Besitzheit vielleicht wurde dann unterschmeldet gesagt sagen wir die anderen haben doch was gegeben und ihr nicht Und sie wollten dem irgendwie entkommen, ohne zuzugeben dass sie eben nicht so deutlich in der Naherwartung Christi leben.

00:13:28: Gleich war es auch etwas ganz anderes.

00:13:31: So etwas vor dem später der Hebräer-Brief warned Sie zu Brüder und Schwestern das niemand unter euch ein böses unglaubiges Herz habe und Abfalle von dem lebendigen Gott.

00:13:42: Wir wissen nicht was die beiden trieb.

00:13:45: Es leibt dabei Aber die Rede des Paulus, des Petrus macht eines deutlich.

00:13:50: Niemand wurde gezwungen mehr zu geben als ihm oder ihr Gutschien.

00:13:54: Es ging der Gemeinde nicht um Geld!

00:13:57: Es ging nicht darum alles zu geben was man hat sondern es ging darum bewegt zu sein vom Heiligen Geist dem wirken und handeln Gottes nicht im Weg zu stehen sondern sich führen zu lassen.

00:14:08: wenn er geist ich führt dann tue es ansonsten tue ist nicht.

00:14:14: Ich sage es noch mal, wir wissen nicht was sie bewegt hat.

00:14:16: Aber Petrus versteht ihre Tat als Betrug am Heiligen Geist und das macht die Sache sehr ernst.

00:14:23: Denn das ist wirklich schlimm!

00:14:25: Kommen wir also zum zweiten Punkt – Betrugs am Heilige Geist.

00:14:28: Worin besteht dieser nun?

00:14:30: Wir wissen eine Sünde wieder in den Heiligen Gästen ist etwas wirklich Schwieriges und betrug ist natürlich eine Sunde.

00:14:36: Jesus selbst warnt uns davor in Matthäus XII.

00:14:41: Auch das kein leichter Text.

00:14:43: Darum sage ich euch, jede Sünde ja sogar jede Gotteslästerung kann den Menschen vergeben werden.

00:14:49: Wenn aber jemand den Heiligen Geist lästert wird dem nicht vergeben.

00:15:01: Wer aber gegen den Heilige Geist redet, der wird nicht vergehen werden, will dann dieser Welt noch in der kommenden.

00:15:08: Das ist eine Aussage, die Christen überall auf der Welt und zu allen Zeiten immer wieder verunsichert hat.

00:15:13: Von daher verstehe ich, wenn er euch jetzt ein bisschen getroffen hat.

00:15:17: Sogar unser Bruder Thorsten Küster erzählte mir mal vor vielen Jahren, dass er als junger Mann auch Sorge hatte gegen diese Sünde begangen zu haben.

00:15:27: Aber was ist es eigentlich?

00:15:28: Die Sünde?

00:15:29: wie da den Heiligen Geist?

00:15:30: das ist gegen die Eingebung.

00:15:33: Das Geist ist zu handeln gegen den Willen des Geistes.

00:15:36: Es ist das Handeln wieder des Verstehens und der Erkenntnis.

00:15:40: Ich tue das Falsche, obwohl ich das Richtige erkannt habe Und auch es hätte tun können!

00:15:45: Das ist der Punkt, ich hätte es auch tun können.

00:15:49: Denn das Wichtige ist, es geht nicht um Schwäche Es geht auch nicht um Zweifel im Glauben.

00:15:54: Es geht nicht darum, dass wir schon mal was tun und eben nicht das Richtige schaffen.

00:15:59: Paulus selbst schreibt es in dem Römerbrief, denn das Gute, dass ich will, das tue ich nicht sondern das Böse, was ich nicht will, da tue Ich.

00:16:06: Darüber lässt sich mit Gott reden!

00:16:08: Wir nennen das dann Buße-und Umkehr.

00:16:10: Wir richten uns neu aus auf Gott und darin liegt Vergebung.

00:16:14: Das ist ganz wichtig, das ist Kern unseres Glaubens.

00:16:17: Darin liegt Vergabungsveränderungen und Wachstum Denn das Scheitern ist etwas Gutes, wenn wir daraus lernen.

00:16:22: Und Jesus fordert uns auf den Vater im Vater unser genau darum zu bitten um Vergebung und Neuausrichtungen und um Kraft!

00:16:30: So erlebe ich es ja auch selbst.

00:16:32: wie oft bete Ich gebe mir die Kraft dazu denn ich kann das nicht allein.

00:16:36: du bist der Weinstock und ich bin die Rebe.

00:16:38: ohne dich kann ich nichts tun.

00:16:40: Manchmal kann man mit Gott einen Deal machen Obwohl ich diesen Begriff nicht mag, ist es aber schon so.

00:16:46: Unsere beiden hier hätten zu Gott sagen können Herr wir haben Sorgen an unsere Zukunft und deshalb wollen wir nicht alles hergeben was wir durch den Verkauf des Akkas bekommen haben.

00:16:57: Wir wissen dass wir mit allem zu dir gehen können.

00:17:00: Aber wir vertrauen einfach nicht genug.

00:17:02: Vergib uns und hilf unserem Unglauben.

00:17:04: Dann hätten sie die Hälfte behalten können.

00:17:06: Es wäre noch nicht schlimm gewesen.

00:17:07: Aber das taten Sie nicht Sondern Sie belogen Ihre Geschwister und den heiligen Geist.

00:17:13: Jeder, der sich noch Gedanken darüber macht ob er gegen den heiligen Geist gesündigt hat.

00:17:19: Der kann sich beruhigen denn das hatte dann auch nicht.

00:17:21: Denn nur wenn ich mir gar keine Sorgen mehr darüber mache Dann ist es soweit.

00:17:25: oder wie ist der Theologe Gerd Maier einmal formulierte Wo immer noch Unruhe vom Heiligen Geister im Herzen ist ist diese Sünde nicht begangen.

00:17:34: Also solange ich mir noch Gedanken machen und ich Gott um Verbebung bitten kann wird alles gut dem Betrug am Heiligen geist.

00:17:41: Ist es das Wirken des Heiligen Geistes, in mir selbst zu ignorieren?

00:17:45: Es abzustreiten oder sogar seine Existenz zu leugnen.

00:17:49: Was die beiden hier tun ist einfach scheinheilig!

00:17:52: Sie tun als würden sie aus tiefstem Herzen glauben aber sie tun es nicht und sie wissen das auch.

00:17:58: Denn sie lügen selbst auf Nachfrage und sie glauben dass Gott das nicht merken würde.

00:18:03: Das ist für mich das Absurdeste an dieser Stelle denn da steht ja im völligen Gegensatz zudem zu jenem kindlichen Vertrauensglauben, den Jesus gepredigt hat und den die Jünger sicherlich weitergegeben

00:18:17: haben.

00:18:18: Das negiert Gott, den Vater in seiner Liebe und seiner Zugewandtheit, den Sohn in seinem Vorleben und seiner Hingabe – und erst recht den Geist, der den Glauben in uns wirkt!

00:18:28: Und uns total führt.

00:18:29: Kurz es widerspricht allem was einem glaubenden Menschen ausmacht.

00:18:34: Noch mal... Es geht hier nicht um Zweifel.

00:18:36: Es geht ja auch nicht um Schwäche, es geht hier um Nicht-Glauben und um Vortäuschen von Glauben.

00:18:42: Warum?

00:18:42: Auch immer!

00:18:43: Weil sie dazugehören wollen, weil sie anerkannt werden wollen oder weil Sie die junge Gemeinde unter Wandern von innen heraus zerstören wollen – ich weiß das nicht.

00:18:51: Wir wissen es nicht.

00:18:52: Und das ist natürlich sehr schade, denn die Dramatik machte schon der Zeitgenossen Angst.

00:18:57: im letzten Vers steht und es kam eine große Furcht über die ganze Gemeinde.

00:19:04: Da bleibt jetzt noch die Frage übrig, die ich mir dann gestellt habe.

00:19:08: Warum war die Strafe so hart?

00:19:10: Warum werden sie in diesem Leben mit dem Tod bestraft?

00:19:13: Schrecklich!

00:19:14: Eine gute Frage.

00:19:16: Aber die kann ich auch nur im Ansatz beantworten aus meiner Sicht weil die Urgemeinde so wichtig ist für das Werk das kommen sollte.

00:19:24: Ah okay da kommen wir noch zu Weil die Urgemeine so wichtig war für das Werk, dass noch kommen sollte.

00:19:35: Wir wissen heute, dass die Urgemene von Jerusalem zum Vorbild für sehr viele Gemeindegründungen wurde.

00:19:43: Immer wieder haben sich Christinnen und Christen überall auf der Welt diese Gemeinde zum Vorbild genommen.

00:19:49: Das Verhalten der beiden hätte Folgen gehabt für die ganze spätere Christenheit, eine Zerstörung von innen hätte das Licht zum Ende gebracht bevor es weit in die Welt hinausgeleuchtet hätte.

00:20:01: Vielleicht ist das pathetisch formuliert aber die Urgemeine ist ein Vorbild von so vielen Gemeinden und Gemeinschaften geworden.

00:20:09: ohne dieses Ideal wäre Das werden wir heute viel ärmer an Kirchen in aller Welt.

00:20:16: Und ja, ich glaube... Nein nicht!

00:20:18: Ich weiß dass Unwahrheit und Betrug eine Gemeinschaft von innen heraus zerstören kann.

00:20:23: Wir sehen das doch heute überall wovon Fake News die Rede ist.

00:20:28: Die öffentliche Lüge, die sich als vermeintliche Wahrheit tarnet – ganze Gesellschaften werden aufgepeitscht von Luke und Trug Menschen aufeinander gehetzt und mindestens irritiert und in Zweifel gebracht.

00:20:41: Für Demokratien für offene Gesellschaften ist das gegenseitige Vertrauen existenziell weil Vertrauen der Anfang von allem es.

00:20:49: Aber das gilt noch in viel höherem Maße für die Gemeinde Christi.

00:20:55: Gemeinschaft vor Gott lebt von gegenseitigen Vertrauen, davon dass wir es gut miteinander meinen, das wir einander annehmen.

00:21:04: Es lebt vom Ehrlichkeit, von Vergebung und von geschwisterlicher Liebe.

00:21:08: Derjenige der böswillig uns zum eigenen Vorteil in der Gemeinde lügt, der zerstört das Werk, das der heilige Geist in jeder Gemeinde stiftet.

00:21:16: Während diese beiden nicht aus der Gemeinden entfernt wurden, wäre es der Gemeinder vermutlich nicht gut

00:21:21: bekommen.".

00:21:22: Das Drastische dieser Erzählung soll uns noch nach zweitausend Jahren später berühren und auch ermahnen.

00:21:30: Heute würden wir als Leitung einer Gemeinde vermutlich eher das Gespräch suchen und eventuell einen Austritt aus der Gemeinde empfehlen, aber seinerzeit weil Gott andere Mittel – wie gesagt hier verstehen wir das nicht zur Gänze!

00:21:43: Vielleicht waren Hananias und Saphira schon alt?

00:21:46: Und die Aufregung darüber ertappt worden zu sein hat sie zu Tode erschreckt.

00:21:51: Wir kennen die genauen Umstände nicht, denn auch Lukas kann uns nur – also der Autor der Apostelgeschichte – so um die zwanzig Jahre alte Erzählungen wiedergeben.

00:22:01: Das spielt natürlich keine Rolle, denn wir wissen darum was Lügebetrug und Misstrauen bewirkt.

00:22:06: Sie bewirken das Menschen einander anfeinden, einander den Glauben absprechen und verachten.

00:22:12: von daher einen Fazit mit dem ich diesen Punkt beenden möchte.

00:22:17: Christin und Christen überall auf der Welt haben sich die Urgemeinde zu Jerusalem zum Vorbild genommen.

00:22:24: Das Verhalten von Hananias und Safira hätte Folgen für die ganze spätere Christenheit gehabt, eine Zerstörung von innen heraus hätte das strahlende Licht zum Ende gebracht bevor es weit in die Welt hinausgeleuchtet hätte.

00:22:37: Nichts davon passt zur Lehre Christi, zur Liebe des Vaters oder zur Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist.

00:22:44: Darüber ihr Lieben müssen wir uns mit allem ernst klar sein!

00:22:49: Dem damit kommen wir nun zu dem dritten und letzten Punkt mit dem zugegebenermaßen etwas sperrigen Titel, die Gemeinde als Gemeinschaft des heiligen Geistes.

00:23:03: Die Gemeinde entsteht nicht von selbst.

00:23:07: sie ist nicht einfach da weder unsere noch die Urgemeinde.

00:23:11: Menschen finden zur Gemeinde weil der Heilige Geist jeden von uns in eine Gemeinde hineinstellt.

00:23:20: Zweite These von mir, Gemeinden entstehen weil der heilige Geist sich stiftet.

00:23:25: Menschen finden zur Gemeinde bei der Heiligen Geist jeden von uns in eine Gemeinde hineinstellt und Gemeinden entstehen weil die Heilige Geiste sich stifte.

00:23:33: Lasst mich auf diese zwei Aspekte noch etwas eingehen.

00:23:37: Wir werden in eine gemeinde hineingestellt, weil der Geist uns führt.

00:23:42: Das passiert durch spannende Biografien Ich kann sagen im Profilkurs für ihr.

00:23:49: Wenn die angehenden Mitglieder lernen, was unsere Gemeinde so ausmacht, haben wir angefangen uns auch gegenseitig zu erzählen wie zum Glauben und zur Gemeine gekommen sind.

00:23:58: Und die Wege sind immer spannend.

00:24:00: Die Geschichten sind berührend und großartig.

00:24:04: Die Menschen in unserer Gemeinde haben alle eine einzigartige Geschichte.

00:24:09: Das sind Geschichten des Suchens, des Fragens und manchmal auch des Findens von Antworten.

00:24:14: Niemand ist nur deshalb hier weil er schon immer da war.

00:24:17: Diejenigen die in die Gemeinde hineingeboren worden sind hätten ja alle die Gelegenheit gehabt auch woanders hinzugehen Und das haben natürlich auch viele getan.

00:24:26: und die anderen die von außen kamen wurden hergeführt auf ganz unterschiedlichen Wegen.

00:24:31: Wir sind gemeinsam hier Weil wir dazu berufen wurden.

00:24:35: gut Das setzt natürlich voraus, dass wir auch an die Führung durch den Geist Gottes glauben.

00:24:40: Dass wir glauben der heilige Geist ist in uns und führt uns – und das ist auch so!

00:24:44: Wie komme ich da drauf?

00:24:47: Es ist eigentlich ganz einfach, weil wir glauben nämlich nicht aus uns selbst heraus sondern das bewirkt der Geist in uns.

00:24:58: Der Geist muss also da sein in uns drin.

00:25:01: oder wie es Friedrich Schleiermacher ein Theologe des neunzehnten Jahrhunderts Mal geschrieben hat, bin ich so drüber gesteupert.

00:25:08: Jeder Wiedergeborene ist des heiligen Geistes teilhaftig, sodass es keine Lebensgemeinschaft mit Christus gibt ohne Einwohnung des Heiligen Geises und umgekehrt.

00:25:19: Also halten wir fest der heilige Geist wohnt in uns und hat uns in diese Gemeinde geführt.

00:25:26: Zweiter Aspekt Der Geist stiftet die Gemeinde.

00:25:30: In der Finns Geschichte sehen wir das natürlich ganz klar und deutlich nicht?

00:25:35: wie der Geist die Jünger begabt und erfüllt.

00:25:37: Deswegen sagen wir ja auch, dass Pfingsten also die Aussendung des heiligen Geistes der Geburtstag der Kirche ist.

00:25:44: Natürlich!

00:25:45: Die Jüngern waren schon von Jesus selbst angehaucht und mit dem Geist belehnt worden für eine Zeit als sie zum Beispiel unterwegs waren zu zweit um zu heilen und zu predigen und so.

00:25:58: aber die Furchte vor den Menschen war für die Jünger viel zu groß nach Himmelfahrt.

00:26:04: Und dann kommt der Geist nun und macht ihn Mut.

00:26:07: Margitta hat gerade schon gesagt, Geist macht Mut!

00:26:10: Ja, das ist nämlich das erste Geschenk.

00:26:12: Der Geist Macht uns Mut.

00:26:14: Er schenkt uns Glaubensmut.

00:26:16: Wir fühlen dass Gott da ist und er in uns ist und mit uns ist.

00:26:20: Das Schenkt den Mut zum Handeln.

00:26:23: Dazu kommen dann die anderen Geschenke die so großartig sind und spannend wie das redenden fremden Sprachen oder es zumindestens andere, die Sprache verstehen können.

00:26:32: Oder die Liebe zum anderen?

00:26:33: Die Worte, die einem zufliegen und für jeden sichtbare spürbare Begeisterung für Gott!

00:26:41: Und plötzlich verstehen wir die Worte der Bibel weil der Geist sie uns offenbart.

00:26:46: Und der Andere Mensch ist plötzlich nicht mehr Gegnerkonkurrent oder einfach nur im Weg oder so sondern unser Bruder und unsere Schwester.

00:26:54: Die Liebe untereinander wird plötzlich sichtbar.

00:26:57: Und das brachte manchen damals wie heute zusammen, es brachte sie dazu auch zusammen zu bleiben und ihr Leben miteinander zu teilen – auch wenn Sie ganz unterschiedlich sind!

00:27:09: Denn diese Gaben, diese Geschenke des Heiligen Geistes führen zu den Früchten die der Geist hervorbringt und von denen wir in der Lesung gehört

00:27:18: haben.".

00:27:19: Die Frucht hingegen, die der Geist Gottes hervorbringt besteht in Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Rücksichtnahme und Selbstbeherrschung.

00:27:32: Und das macht Gemeinschaft aus!

00:27:34: Das macht Gemeinde aus!

00:27:37: Nehmen wir einfach mal nur drei Früchte wie Geduld-, Freundlichkeit- und Rücksichnahme.

00:27:42: Wenn eine Gemeinsschaft in der heutigen Zeit davon geprägt wird sie unweigerlich auffallen Denn es ist selten.

00:27:50: Heute sagen die Menschen eher so etwas wie... Rücksichtnahme?

00:27:55: Ja, finde ich gut.

00:27:56: Nämlich!

00:27:57: Denn die anderen sollen auf mich Rücksich nehmen.

00:28:00: Also was weiß ich wenn ich schon mal wieder ohne zu blinken die Fahrspur wechseln ist es gut wenn sie Rückschicht nehmen oder wenn ich schlechte Laune habe dann müssen Sie mich aushalten und ertragen.

00:28:09: Dann sollen sie auch gefälligst rücksichtsvoll mit mir sein.

00:28:12: Weiß nicht ob ihr das so kennt Ich erlebe das schon Mal.

00:28:17: Okay, Was wäre denn mit Freundlichkeit?

00:28:19: Ja, freundlich!

00:28:21: Freundlich sollen die Leute auch zu mir sein.

00:28:23: Die Menschen, die mich begegnen, die sollen freundlicher zu mir sind.

00:28:26: Aber ich muss das natürlich nicht, ne?

00:28:28: Also ist ja klar... Kann ich auch gar nicht.

00:28:31: Aber die anderen, die schauen vor allem wenn sie dafür bezahlt werden, freündlich zu sein wie Pflegekräfte zum Beispiel oder Rettungskräfte.

00:28:39: Ist auch so ein tolles Thema.

00:28:41: oder nur einen Kellner.

00:28:42: Die Feuerwehrpastore wäre auch immer.

00:28:44: Nein, die darf ich dann auch dumm anmachen weil die wären ja dafür bezahlen oder auch beleidigen und anschreien, was heute so passiert oft.

00:28:53: Ich bin dann so schockiert wenn ich das lese, dass Hilfskräfte angegriffen werden, angefeindet, weil ich so denke warum?

00:29:01: Die wollen Gutes tun!

00:29:04: Vielleicht übertreibe ich aber manchmal fühlt es sich einfach so an.

00:29:08: Achso bei meiner kleinen Auswahl der Früchte des Geistes war noch die Geduld.

00:29:12: Es ist eine Tugend, die nicht nur in der Hektik unserer Tage manchmal verloren gegangen zu seinen Scheinen, sondern auch eine ist die ich nicht besonders gut beherrsche.

00:29:23: Denn wenn die alte Frau in der Kasse vor mir ihre Fenni-Stücke abzählt und passend zu bezahlen dann suche ich mich lieber an einer anderen Kasse oder ich überhole und renne wo ich nur kann um schneller ans Ziel zu kommen.

00:29:38: Und wenn jemand versucht vor mehr einzuparken und den Verkehrsfluss aufhält Ich hoffe, dass ich es nicht tue.

00:29:47: Aber man sieht das ja immer mal.

00:29:48: wenn Leute dann drängeln und sich vorbeikwetschen und dann nochmal im Gegenverkehr unterwegs sind und du denkst so was macht ihr da?

00:29:56: Es ist dann egal ob ich jemand gefärbt oder erschreckt oder sogar verdrängelt.

00:30:00: aber wenn ich am Ampel stehe und dann auch aufs Handy gucke wo's gerade schon grün geworden ist und dann kommt ein ungeduldiger von hinten und hupt... Das ist ja nicht schön!

00:30:09: Ja ihr versteht was ich meine.

00:30:12: So sind die Menschen unserer Zeit.

00:30:13: Und wie gesagt, manches Mal ertappe ich mich auch dass sich nicht geduldig bin oder freundlich oder rücksichtsvoll.

00:30:20: Wir sind alle Kinder unserer Zeit und niemand ist ohne Schuld.

00:30:24: Aber darum geht es heute Abend nicht sondern um die Früchte des Geistes.

00:30:28: Denn die früchte Des Geistes machen den Unterschied an diesen Ja Die machen den Unterschied.

00:30:34: Sie haben ihre Aufgabe darin Gemeinschaft zu stiften, das macht Gemeinde aus und macht sie stark!

00:30:40: Das macht Gemeinden attraktiv für die Menschen da draußen, denn die Gemeinde ist eben nicht irgendeine Interessensgemeinschaft, sondern sie ist die Stiftung des heidigen Geistes.

00:30:51: Sie ist der Ort an dem man spüren kann wie Gott wirklich is'.

00:30:56: Der liebende Vater, der auch das ungehorsamste Kind in den Arm nimmt und nach Hause bringt.

00:31:01: der liebende Sohn, der sich hingibt für seine Freunde und seinen Feinden verzeiht.

00:31:08: Und eben der Geist, der uns das annehmen und verstehen und auch leben

00:31:13: lässt.".

00:31:16: Liebe Geschwister!

00:31:17: Ich kann es nicht oft genug sagen wir werden alle vom Heiligen Geist begabt und darin hat jeder von uns eine Aufgabe in der Gemeinde abgeben.

00:31:26: von dem, was ich habe.

00:31:27: Das ist eine Sache!

00:31:29: Sich einbringen sich engagieren Zeit und Kraft zu schenken das ist noch viel wichtiger als Geld.

00:31:34: Und die eigene Freude und den eigenen Glauben mit anderen zu teilen ist etwas wirklich Großartiges.

00:31:40: und Liebe zu geben durch Geduld, durch Zuhören, durch Annähmen.

00:31:46: Das sind die Geschenke des Geistes die in der Gemeinde und überall auf der Welt sehnlichst erwartet werden.

00:31:53: Meine kurze Skizze der Welt da draußen sollte zeigen, wie das Leben ohne Gott ist.

00:31:58: Wie einsam und hilflos die Menschen sind und verunsichert.

00:32:03: Und das war zu Jesu Zeiten auch schon so!

00:32:05: Das war dann nicht anders... ...und heute gibt es doch viele Menschen, die nicht mal eine Gemeinde haben oder wissen dass es einen Ort gibt.

00:32:12: Wir haben keinen Ort der Kraft- und Ermutigung wo sie das finden.

00:32:17: Menschen die für sich bleiben und einsamen sind und die nicht wissen, wie großartig es ist wenn Leben geteilt wird.

00:32:24: Denn Gemeinde ist Gemeinschaft des Heiligen Geistes.

00:32:28: Sie ist keine von uns gemachte Gemeinschafter.

00:32:30: Und dadurch, dadurch wird sie zur Hoffnung für die Welt.

00:32:34: Lasst uns heute und immer wieder neu lernen, uns dafür zu öffnen.

00:32:40: Öffnen wir unsere Herzen für den heiligen Geist der in uns wirken will und lebendige Gemeinde stiftet.

00:32:47: Hören hören wir auf ihn und lassen uns von ihm bewegen.

00:32:52: Denn das ist der Wille unseres Gottes des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes!

00:32:58: Amen.

Über diesen Podcast

Predigten und Beiträge aus der Stadtmission Wolfsburg e. V.

von und mit Stadtmission Wolfsburg e. V.

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