00:00:04:
00:00:18: Wir haben heute zwei Lesungen.
00:00:20: Die erste Lesung handelt vom allerersten Pfingstfest, wie es Lukas in der Apostelgeschichte II die Ferse I bis III berichtet.
00:00:31: Das ist ein Text vor dem hatte ich früher immer großen Respekt wenn ich Moderation hatte weil da so viele fremde Völker vorkam aber die neue Gen-V Übersetzung macht das etwas leichter.
00:00:42: Ich lese, schließlich kam das Pfingstfest.
00:00:45: Auch an diesem Tag waren sie alle wieder am selben Ort versammelt.
00:00:50: Plötzlich setzte vom Himmel her ein Rauschen ein wie von einem gewaltigen Sturm – das ganze Haus in dem Sie sich befanden – war von diesen Brausen erfüllt.
00:01:01: Gleichzeitig sahen sie so etwas wie Flammenzungen, die sich verteilten und sich auf jeden einzelnen von ihnen niederließen.
00:01:10: Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt, und sie begannen in fremden Sprachen zu reden.
00:01:15: Jeder sprach so wie der Geist es ihm eingab.
00:01:20: Wegen des Pfingstfestes hielten sich damals Fromme Juden aus aller Welt in Jerusalem auf.
00:01:27: Als nun jenes mächtige Brausen vom Himmel einsetzte, strömten Sie in Scharen zusammen.
00:01:34: Sie waren zutiefst verwirrt, denn jeder hörte die Apostel und die, die bei Ihnen waren in seiner eigenen Sprache reden.
00:01:43: Fassungslos riefen Sie – sind das nicht alles Galilea, die hier reden?
00:01:50: Wie kommt es dann, dass jeder von uns sie in seiner Muttersprachereden
00:01:55: hört?!
00:01:56: Wir sind Pater, Meda und Elamiter!
00:02:00: Wir kommen aus Mesopotamien, aus Judea, aus Cappadozien, aus Frügien und Pampfilien, aus Ägypten und aus der Gegend von Zirene in Libyen.
00:02:14: Sogar aus Rom sind Besucher hier – sowohl solche die von Natur als auch nicht Juden, die euch den jüdischen Glauben
00:02:24: angenommen
00:02:24: haben.
00:02:26: Auch Kreter und Araber befinden sich unter uns!
00:02:30: und wir alle hören sie in unseren eigenen Sprachen von den wunderbaren Dingen reden, die Gott getan hat.
00:02:38: Alle waren außer sich vor Staunen.
00:02:40: Was hat das zu bedeuten?
00:02:42: fragte einer den anderen – aber keiner hatte eine Erklärung dafür.
00:02:47: Es gab allerdings auch einige, die sich darüber lustig machten.
00:02:51: Die haben zu viel süßen Wein getrunken, spotteten sie.
00:02:59: Spielte der süße Wein wirklich eine Rolle?
00:03:02: Selbstverständlich nicht.
00:03:04: Der Apostel Petrus erklärt das Ereignis, die verse Vierzehn bis einundzwanzig.
00:03:11: Jetzt trat Petrus zusammen mit den elf anderen Aposteln vor die Menge.
00:03:17: Mit lauter Stimme erklärte er ihr Leute von Judea und ihr alle, die ihr zur Zeit hier in Jerusalem seid.
00:03:26: Ich habe euch etwas zu sagen, was ihr unbedingt wissen müsst.
00:03:30: Hört mir zu!
00:03:32: Diese Leute sind nicht betrunken, wie ihr vermutet.
00:03:37: Es ist erst neun Uhr morgens.
00:03:39: Nein!
00:03:40: Was hier geschieht, ist nichts anderes als die Erfüllung dessen, was Gott durch den Propheten Joel angekündigt hat.
00:03:49: Am Ende
00:03:50: der Zeit – so sagt Gott – werde ich meinen Geist über alle Menschen ausgießen.
00:03:56: Dann werden eure Söhne und ihre Töchter prophetisch reden.
00:04:01: Die Jüngeren Unter euch werden Visionen
00:04:04: haben
00:04:05: und die älteren, prophetische Träume.
00:04:08: Sogar über die Dienerinnen und Dienern, die an mich glauben, werde ich in jener Zeit meinen Geist ausgießen – auch sie werden profitisch reden!
00:04:19: Sowohl droben am Himmel als auch unten auf der Erde werde ich Wunder geschehen lassen.
00:04:26: Und es werden furchteregende Dinge zu sehen sein.
00:04:29: Blut
00:04:30: und Feuer- und dichte Rauchwolken.
00:04:33: Die Sonne wird sich verfinstern, der Mond wird rot werden wie Blut bevor jener große Tag kommt an dem der Herr in seiner Herlichkeit erscheint.
00:04:46: Jeder, der dann den Namen des Herrn anruft, wird gerettet
00:04:50: werden.".
00:04:51: Wir wollen beten und ich bitte euch dazu aufzustehen!
00:04:57: Lieber Vater, mitte Hilfe uns das Dein heiliger Geist uns Dein Wort erklärt.
00:05:04: Zeig uns, was es mit uns und mit unserem Leben zu tun hat!
00:05:10: Sei bei uns, dass wir das auch tun, was uns heute auffällt, was sie heute bemerken.
00:05:16: Gib uns Mut und Kraft für den Alltag und gib Vladimir Stanoff die rechten Worte.
00:05:23: Wir wollen reden, ne?
00:05:25: Wir wollen hören, rede du.
00:05:27: Großer Gott, wir loben und preisen Dich.
00:05:30: Du nimmst uns ganz ernst und willst uns durch unser Leben führen.
00:05:34: Wir danken dir von ganzem Herzen für deine Zuwendung, für deine Gnade, für deinen Geist.
00:05:40: Amin!
00:06:13: Und wir lesen in der Bibel ganz aktiv und das tut uns irgendwie auch gut.
00:06:19: Aber beim Heiligen Geist, da bleibt es irgendwie ungreifbar und nicht beschreiblich.
00:06:27: Für manche von uns ist der heilige Geist so ein Bild für Trost, für Halt, für Gebete oder sogar Gebetserhöhung – für Gottes Nähe!
00:06:38: Für andere von uns?
00:06:40: Da isst er den Heiligen Eine Verbindung mit Übertreibung, manchmal sogar mit einem gewissen Druck und manchmal auch mit so einer religiösen Show.
00:06:55: Und trotzdem spüren wir da doch eine gewisse Sehnsucht – die Sehmsucht dass Gott wirklich wirkt!
00:07:02: Dass der Glaube nicht nur aus Erinnerungen und aus Tradition lebt das er nicht nur Lehre- und Theorie bleibt sondern dass Gott ganz konkret, aktiv und praktisch im Alltag sich zeigt.
00:07:16: Und diese Sehnsucht gestillt wird, dass Menschen getröstet werden das Menschen gerettet werden, gestärkt werden, sich neu ausrichten lassen und zu Gott kommen.
00:07:30: In genau dieser Spannung da hilft uns das Pfingstfest weil es uns daran erinnert wer Gott ist Denn Pfingsten ist für Menschen die sich auf der einen Seite nach Gottes Wirken sehnen Aber zugleich ist nicht so richtig erklären können, wie man das verstehen kann.
00:07:45: Wie Gott wirkt und wie er handelt!
00:07:48: Und wenn du dich da drinnen wieder findest in dieser Spannung – dann lautet meine erste gute Nachricht – dann bist du nicht allein.
00:07:55: Nicht nur hier vor Ort und so wie wir als Gemeinde oder vielleicht ihr als Familie unterwegs seid sondern so ging es schon Generationen vor uns.
00:08:03: In unserem Predigtext wird es auch deutlich dass wir damit nicht alleine sind.
00:08:08: Das Pfingstwunder war schon damals sehr mehrdeutig und hat unterschiedlichste Reaktionen ausgelöst.
00:08:16: Manche waren begeistert, kamen aus dem Staun nicht heraus, wollten sofort loslegen und haben angefangen davon zu reden und zu tun und zu machen und Gemeinde kam in Bewegung.
00:08:27: andere wiederum waren ziemlich ratlos überfordert sogar verängstigt und wussten nicht was sie damit tun sollen und wie Sie das verstehen können.
00:08:36: und wiederum andere wussten kein besseren Rat als einfach Witze drüberzumachen dass doch alle betrunken wären.
00:08:43: Petrus sagt, bis neun Uhr kann man wohl nicht betrunken
00:08:46: sein.".
00:08:47: Ich glaube das geht aber Menschen machen sich witzig drüber weil sie das sich nicht erklären können.
00:08:54: Stichwort Petrus.
00:08:55: wie gut, dass er eine Predigt danach hält!
00:08:58: Wiegut?
00:08:59: Dass er diese Ereignisse dieser Bewegung erklärt und greifbar macht für die Menschen damals aber auch genauso für uns heute.
00:09:14: Pfingsten beginnt nicht mit einer großen Begeisterung, sondern mit Gottes Erfüllung.
00:09:21: Pfingston beginnt niet mit einer grossen Begeesterung, Sondern mit Gotteserfüllungen.
00:09:26: Man könnte ja meinen dass Pfingstens mit einer großen Begeisterung Zumindest mit einer Großen Erwartungshaltung und einer großen Vorbereitung begonnen hat Doch weit gefehlt.
00:09:36: In der Apostelgeschichte ist von Begeistersung keine Spur Es ist vielmehr ein geduldiges Warten Nachdem Jesus in den Himmel aufgenommen wurde, ist für die Jünger und für die Apostel, für die Menschen, die mit ihnen unterwegs waren, Geduld gefragt.
00:09:52: Auf der einen Seite hat Jesus schon angekündigt dass der heilige Geist kommen wird aber wann und wie?
00:09:57: Und wo genau?
00:09:59: Na das Wo?
00:09:59: er hat gesagt in Jerusalem Aber in welchen Räumen und so weiter.
00:10:03: Das blieb irgendwie unklar.
00:10:06: Von daher beginnt die apostelgeschichte In der Beschreibung dieses Pfingstwunders ganz pragmatisch und ganz einfach Was haben die Jünger gemacht?
00:10:14: Sie haben sich in Jerusalem versammelt, haben gewartet, haben gebetet und haben einen zwölften Apostel nachgewählt – Matthias.
00:10:27: Mehr ist nicht passiert!
00:10:28: Sie warteten und sie beteten.
00:10:31: Das heißt….
00:10:31: Die Jüngern haben eigentlich mit dem Pfingstwunder recht wenig zu tun.
00:10:36: Sie haben nichts organisiert, sie haben kein Gottesdienst gestemmt.
00:10:41: Sie haben keine geistliche Stimmung produziert!
00:10:43: Sie haben auch keine Erlebnis-Elemente eingebaut in dieser Begegnung.
00:10:47: Sie habe eigentlich gar nichts gemacht und gewartet.
00:10:53: Und genau im diesen Warten passiert dann etwas.
00:10:56: Vers eins ganz pragmatisch schließlich kam das Pfingstfest.
00:11:02: Das meint weniger, dass ein Datum eingetreten ist.
00:11:04: Wir rekonstruieren ja Pfingsten fünfzig Tage nach Ostern zehn Tage irgendwie Nach Himmelfahrt Aber das ist kein Datum.
00:11:13: Es ist auch keine bestimmte Zeit die hier eintritt.
00:11:16: viel mehr wird damit ausgedrückt Dass jetzt endlich Gottes Verheißung in Erfüllungen geht.
00:11:22: Gottes Verhessung kommt an ihr Ziel.
00:11:25: Nicht die Jünger sind die Handelnen nicht die Menschen nicht die Juden.
00:11:29: alle die zusammenkommen zu diesem fest sind die handeln.
00:11:32: Sondern der einzige, der hier handelt ist Gott.
00:11:34: Nämlich durch Feuer und durch Wind.
00:11:38: Und Feuer-und-Wind sind schon im Alten Testament ein Zeichen für die Gegenwart Gottes.
00:11:44: Gott ist da!
00:11:46: Durch Wind wird alles erfüllt, wird alles in Beschlag genommen, wird Alles in Bewegung gesetzt.
00:11:52: Durch
00:11:53: Feuer wird eine Leidenschaft, eine Begeisterung entzündet und es wird warm ums Herz.
00:11:59: Das kannten die Juden schon aus dem alten Testament.
00:12:03: Bei diesem Feuer und Wind war das damals, und bleibt es auch an Pfingsten aber genau die gleiche Wirkung.
00:12:09: Die Gegenwart Gottes ist nicht verfügbar.
00:12:13: Sie ist auch nicht kontrollierbar – und schon gar nicht produzierbar oder reproduzierbar!
00:12:19: Gleichzeitig aber wirkt er ganz konkret an Menschen.
00:12:22: Sie werden berührt, sie werden erfüllt, sie fangen an zu reden.
00:12:25: vor allem fangen sie an zuzuhören weil sie vom Geist Gottes erfüllt sind.
00:12:30: Pfingston ist also nicht der Mensch nicht der Moment, wo Menschen auf einmal sehr hochreligiös werden.
00:12:37: Pfingsten ist der Moment in dem Gott erfüllt was er versprochen
00:12:41: hat.".
00:12:44: Das heißt wenn es gar nicht so sehr um uns geht dass wir es erstellen produzieren bedingen erzeugen können dann kann uns das eigentlich ermutigen.
00:12:54: Es kann uns auch entlasten und korrigieren und bewahren.
00:12:58: diese Erkenntnis kann uns die wir so nüchtern das ganze sehen ganz schön entlastet denn Du musst den heiligen Geist nicht herstellen.
00:13:07: Du kannst ihn nicht bedingen!
00:13:09: Und deine Gefühlslage kann ihn auch weder verscheuchen, noch irgendwie herbeillocken.
00:13:15: Diese Erkenntnis kann uns aber auch als die Übermotivierten ganz leicht korrigieren.
00:13:22: Denn der Geist Gottes ist anscheinend keine Technik, keine Methode und lässt sich auch nicht per Knopfdruck irgendwie bedingen.
00:13:30: Aber gleichzeitig bewahrt uns diese Erkenntnisse vor einer gewissen Distanz Denn der Geist Gottes, er kommt wirklich.
00:13:38: Er ist da!
00:13:39: Er ist nicht nur Theorie und eine tolle Lehre, sondern der Heilige Geist, der es nicht machbar aber er ist erfahrbar.
00:13:46: das können die Menschen dort vor Ort erleben.
00:13:50: Er isst nicht verfügbar weil sie ihn nicht bedingen können Aber er ist wirksam.
00:13:54: das spüren Sie dass der heilige geist erfahrer und wirksam ist.
00:14:01: Ich finde das klingt erstmal doch ganz gut oder?
00:14:04: Aber vielleicht fragen wir uns, gilt es dann eigentlich nicht für die zwölf Apostel?
00:14:12: Und Matthias hatte Glück dass er gerade noch dazugekommen ist als Zwölfter.
00:14:17: Gilt das nicht für diese besonderen Menschen weil sie in besonderer Weise Gott gedient und von ihm erfüllt waren?
00:14:25: Der Geist Gottes der erfüllt aber nicht nur einzelne sondern die ganze Gemeinde.
00:14:32: Das macht Petrus in seiner Erklärung von dem Pfingstwunder ganz deutlich, dass der geilige Geist nicht nur für Einzelne da ist sondern für die ganze Gemeinde.
00:14:41: Und das macht er indem er Worte vom Propheten Joel zitiert uns vielleicht ein bisschen weit entfernt vor allem wenn es dann so an diese Perspektive mit dem Rauch und Feuer usw.
00:14:51: am Ende von Joels Prophezei umgeht.
00:14:54: aber für die Menschen damals war das ganz konkret vor Augen denn sie haben ja eigentlich drauf gehofft, darauf gewartet und konnten es doch nicht so richtig fassen.
00:15:03: Das heißt Paulus, Paulus sage ich schon Petrus benutzt diese Spild vom Propheten Joel und aus seiner Perspektive dieses Joels Zitats da wird dieser Verheißung und Ankündigung des heiligen Geistes ganz praktisch und ganz greifbar.
00:15:18: den Gottesgeist ist nicht nur für einzelne Er ist nicht für besondere Amtsträger die Apostel oder vielleicht heute Pastoren, oder irgendwelche Gemeindeleiter.
00:15:27: Er isst nicht für ganz besonders geistliche Menschen, nicht nur eine bestimmte Frömmigkeitsrichtung, die besondere Gaben hat, sondern der heilige Geist, der ist nach Prophet Joel für alle – Für Söhne und Töchter!
00:15:43: Für Alte und genauso für Junge!
00:15:45: Für Menschen mit Einfluss und Macht, aber auch genauso für Menschen die überhaupt keinen großen Status besitzen.
00:15:52: Kurz der Geist Gottes wird weit ausgegossen nicht nur auf wenige sondern auf das ganze Gottesvolk.
00:16:01: Hier an dieser Stelle in der Postelgeschichte ist es auf die Juden begrenzt Aber wenn wir weiterlesen wird sehr schnell deutlich dass das Evangelium nicht nur für die JudEN für das Volk Gottes ist Sondern für alle Menschen.
00:16:16: Was bedeutet das für uns?
00:16:18: Das bedeutet, dass der Geist Gottes auch für dich, für mich, für uns ist.
00:16:23: Für alle Älteren, für alle Kranken!
00:16:26: Für alle Familien, für alles Kinder und Enkelkinder.
00:16:29: Der Geist Gottes ist für alle Zweifelnden und für alle Staunenden, für Alle Sehnsüchtigen, für allen Nüchternen und die Karismatisch von uns so geprägt sind.
00:16:40: Pfingsten gehört also nicht an einer geistlichen Elite – nicht besonders geistbegabten.
00:16:46: gehört der ganzen Gemeinde.
00:16:49: Denn wir alle brauchen den Geist Gottes!
00:16:53: Wir alle leben von der Nähe Gottes und sind darauf angewiesen, dass Gott uns erfüllt – das er uns korrigiert aber auch ganz konkret sendet.
00:17:08: Zugespitzt, könnte man sagen.
00:17:10: Der heilige Geist ist nicht nur das Markezeichen einer bestimmten Främigkeitsrichtung sondern der heiligen Geist es eine Gabe für die ganze Gemeinde, für die ganzen Kirche und später auch für alle Menschen wo der Heilige Geists wirkt, da wächst in der Gemeinde auf einmal eine neue Kultur Eine neue Kultur.
00:17:31: Wer krank isst Ist nicht geistlich weniger brauchbar wer alt ist ist nicht geistlich abgestellt.
00:17:41: Wer jung ist, ist nicht nur Zukunft sondern schon jetzt Teil der Gemeinde und das ist ein großer Unterschied.
00:17:48: wer jung ist es nicht nur zukunft sondern schon jetzteil dieser gemeinde durch den Geist Gottes.
00:17:55: Wer unsicher ist, der ist nicht ausgeschlossen weil der Geist in ihm ist.
00:18:01: Der Geist Gottes schafft nämlich Beteiligungen miteinander denn wo Gott das Geist ausgegossen wird Da werden Menschen nicht mehr nach Kraft, nicht mehr noch Alter, nicht mal nach ihrem Glauben und ihre Frömmigkeit nach ihrer Leistung sortiert.
00:18:16: Wir alle werden verbunden durch die Kraft des Heiligen Geistes – nicht durch unsere eigene!
00:18:24: Pfingsten beginnt also nicht mit einer Begeisterung sondern mit Gottes Erfüllung Und der heilige Geist ist nicht nur für Einzelne, sondern auch für alle da.
00:18:34: Aber wie wirkt er denn konkret?
00:18:37: An dieser Stelle keine Sorge Es gibt dicke Bücher und ich beziehe mich jetzt nur auf unserem Predigtext, wie der Geist Gottes wirkt.
00:18:45: Aber vielleicht ist das eine gute Basis um alles andere was dann auch im neuen Testament konkretisiert wird daran abzuleiten?
00:18:53: Der Geist Gottes macht nämlich Sprach und hörfähig aber nicht nur uns selbst sondern für Gottes große Taten.
00:19:03: Denn das wohl auffälligste Zeichen des Wirken des Heiligen Geistes ist die Sprache Sowohl in Reden aber auch vor allem im Hören.
00:19:13: Menschen hören die Galilea in ihrer eigenen Sprache, reden und verstehen ihre Worte – auf das Verstehen ist der Fokus gelegt!
00:19:22: Sie sind in Jerusalem als Fremde mit einer anderen Sprache oder Kultur, aber sie verstehen was da gesagt wird.
00:19:30: Aber wovon redenden eigentlich diese Galileas, die vom Geist Gottes erfüllt sind?
00:19:35: In Verse elf heißt es von den wunderbaren Dingen, die Gott getan hat.
00:19:41: Sie redeten von den wunderbaren Dingen, die Gott getan hat.
00:19:46: Und das ist schon spannend und ein wenig selbstkritisch!
00:19:49: Der Inhalt des Wirken des Geistes ist nicht zuerst eine ausgearbeitete Predigt.
00:19:55: Das Wirken der Heiligen Geistess ist zuerst das Zeugnis was er Großes getan hat Sein Handeln und Wirken im persönlichen aber auch im Gemeinsamen erfahren.
00:20:08: Das wird geteilt und erst danach kommt die Predigt.
00:20:12: Pfingsten beginnt also nicht mit einer perfekten Predigt über Gott, sondern mit Menschen die seine, also Gottes große Taten zur Sprache bringen.
00:20:24: Viele von uns fühlen sich doch aber eigentlich nicht sprachfähig oder?
00:20:29: Wie oft sagen wir so Sätze wie was soll ich denn schon von Gott erzählen?
00:20:35: Wie rede ich dann eigentlich von meinem Glauben ohne komisch zu wirken?
00:20:41: und wie kann ich von Gott erzählt ohne Druck zu machen?
00:20:47: Wie erzähle ich von einem Gott, den ich selber gar nicht in Worte fassen kann?
00:20:52: Denn ich will es ja richtig machen.
00:20:53: Ich will ja nichts Falsches sagen!
00:20:56: Pfingsten zeigt uns dass der Geist Gottes derjenige ist, der die Menschen sprachfähig macht Nicht unbedingt laut, nicht unbedingt sicher und nicht unbedingt spektakulär Aber echt verständlich und einander zugewandt.
00:21:13: fangen sie an von Gottes großen Taten zu reden Denn der Geist Gottes, der macht als erstes uns nicht lauter und perfekter sondern er macht uns verständlicher.
00:21:25: Pfingsten heißt also bewusst nicht dass wir alle gleich reden müssen das wir alle Gleich beten müssen dass wir Alle gleich singen müssen das Wir alle gleich glauben und empfinden müssen denn an Pfingston bleiben die Sprachen verschieden.
00:21:42: es gibt Nicht eine neue Einheitssprache aber Seine Taten werden durch diese vielen Sprachen und Individuen verständlich.
00:21:52: Und das ist vielleicht ein wichtiger Punkt für heute, dass der Geist Gottes keine Gleichmacherei schafft!
00:21:57: Er schafft Verständigung in Verschiedenheit – und Geronau darin besteht die Einheit, dass er in der Mitte ist.
00:22:05: Der Geist Gottes macht uns nicht alle gleich aber er lässt uns einander verstehen wenn es um seinen Wirken geht.
00:22:16: Rolf hat es schon angekündigt, morgen um zehn auf fünfzehn fingst Montag in der Christophorus.
00:22:22: Da wird es genau um diese Frage gehen Was ist diese Einheit in Christus durch den heiligen Geist?
00:22:29: Ohne dass wir alle gleich sein müssen?
00:22:32: Von daher vielleicht traut sich der ein oder andere Aber zurück zu uns.
00:22:38: Vielleicht ist das an dieser Stelle ein wichtiger Impuls.
00:22:42: Wir brauchen weniger Schubladen wo wir einander sortieren und bewerten.
00:22:46: Wir brauchen weniger Misstrauen und Angst und Sorge, wie der andere Gott erlebt.
00:22:52: Wir brauchen weniger die da und der da!
00:22:55: Wir brauchen eigentlich mehr hörende Offenheit durch den Geist Gottes.
00:23:01: Wenn wir vom Würgen Gottes erzählen von seinen großen Taten dann brauchen wir doch eigentlich mehr offene Ohren.
00:23:09: Was bringt eigentlich der Andere?
00:23:12: Von Gottes Würgen zur Sprache?
00:23:14: was habe ich noch nicht erfahren und gehört?
00:23:18: Wie hat Gott in seinem Leben gewirkt?
00:23:20: Was kann ich durch den anderen neu lernen und begreifen, und Gottes Größe erkennen.
00:23:28: Bei meinem letzten Gedanken geht es darum wie das Wirken des Heiligen Geistes wir erkennen können und wohin es uns führt.
00:23:36: Denn da ist dieser Predigtext ziemlich konkret!
00:23:40: Denn Gottes Wort hilft uns dem Geist zu erkennen – und das Wort und der Geist führt uns zu Jesus.
00:23:50: Wie können wir also gut damit umgehen, dass der Geist Gottes unterschiedlich in uns wirkt?
00:23:55: Dass er unterschiedlich hin und durch dich wirkt.
00:23:59: Damals wie heute – das hatte ich ja schon gesagt – reagieren die Menschen auf einmal ganz unterschiedlich.
00:24:04: Die einen sind erstaunt und begeistert, die anderen sind drahtlos und verängstigt und andere wiederum machen Witze drüber und spotten.
00:24:13: Das heißt, dass das Pfingstwunder nicht selbsterklärend ist!
00:24:17: Deswegen tritt Petrus auf Und er deutet, was hier geschieht.
00:24:23: Nicht aus seiner Stimmung, nicht nur aus seiner eigenen Erfahrung und Gottesbegegnung, sondern er deutet es mit der Schrift.
00:24:32: In Vers.
00:24:32: XVI sagt er, was Hier geschieht ist nichts anderes als die Erfüllung dessen, was Gott durch den Propheten Joel angekündigt hat.
00:24:42: Das gilt bis heute.
00:24:45: Geistliches Erleben braucht Deutung im Lichte von Gottes Wort!
00:24:51: Wir brauchen auf der einen Seite Offenheit für Gottes wirken, aber auch genauso brauchen wir die Prüfung durch sein Wort.
00:24:58: Hier geht es nicht um entweder Erfahrung oder Bibel sondern hier geht es um den Geist Gottes und Gottes Wort miteinander verbunden ergänzend.
00:25:10: Petrus macht also nicht klein was hier passiert Aber er ordnet es ein.
00:25:15: Er hilft den Menschen damals aber auch uns Gottes Handeln zu erkennen Und vielleicht ist es so eine Art pfängstliche Offenheit.
00:25:24: Wir sollen nicht alles glauben, aber wir sollen auch nicht einfach alles abwehren und vor allem verschließen.
00:25:31: Sondern Gotteswirken sollen wir im Licht seines Wortes erkennen lernen Stück für Stück!
00:25:39: Und diese Deutung hat ein Ziel, die führt am Ende zu Jesus.
00:25:44: Denn der Geist Gottes, der führt von Jesus weg zu einem neuen Verständnis sondern er macht Jesu Gegenwart und seine Rettung ganz praktisch wirksam unter uns.
00:25:57: Und deshalb endet das Joel-Zitat prophetisch mit dem folgenden Ruf, jeder der dann den Namen des Herrn anruft, der wird gerettet werden.
00:26:09: Pfingsten ist also nicht nur Begeisterung, nicht nur Aufbruch und nicht nur irgendein Trost dass irgendwann mal was kommen wird.
00:26:17: Pfingsen ruft uns ganz konkret im Hier und Jetzt zu Jesus Ganz praktisch.
00:26:25: Wenn du heute müde bist, dann ruf den Namen des Herrn an!
00:26:30: Wenn du krank bist, Dann ruf Den Name des Herrn An!
00:26:34: Wenn Du die Sehnsucht in Dir verspürst Gott zu erfahren, Dann Ruf Den Namen Des Herrn
00:26:41: An!!
00:26:43: Wenn Du aufbrechen möchtest Neu Aufbrechen Möchtest, Dann Ruf Den Name Des Herrn
00:26:49: an!!!
00:26:51: Pfingsten sagt uns nämlich nicht Du musst stark sein, Du musst Stark Glauben.
00:26:57: Pfingsten sagt, Gottes Geist ist ausgegossen und du darfst den Namen des Herrn anrufen.
00:27:06: Wir sehen uns also danach das Gott wirkt!
00:27:09: Und zugleich sind wir manchmal unsicher was wir von diesem heiligen Geist erwarten sollen und wie er wirkt.
00:27:16: Pfingston gibt uns keine Methode, keine Lösung auf diese Fragen.
00:27:21: Pfingsten gibt uns eine Verheißung denn Gott erfüllt was Er zu gesagt hat.
00:27:29: Gott erfüllt Menschen mit seinem Geist.
00:27:33: Gott, der macht seine Gemeinde sprach und hörfähig!
00:27:38: Denn Gott schafft Verständigung untereinander – und Gott ruft Menschen zu Jesus.
00:27:47: Denn Gottes Geist ist für uns nicht verfügbar aber gleichzeitig ist er da.
00:27:53: Er ist nicht unser Besitz sondern ein Geschenk eine Gabe.
00:27:58: Und wo er wirkt?
00:28:00: macht er aus wartenden Menschen Zeugen seiner großen Taten.
00:28:05: Und das dürfen wir miteinander erleben und miteinander durch seine Kraft teilen!
00:28:10: Amen.