00:00:04: Herzlich Willkommen zum Podcast der Stadt in St.
00:00:06: Wolfsburg!
00:00:07: Wir wünschen dir viel Segen beim Nuchen der Inhalter.
00:00:18: Der heutige Bibeltext, der steht in Epheser drei, vierzehn bis einundzwanzig und ich lese nach der neuen Genfer Übersetzung Und das ist auch gleichzeitig der Predigtext.
00:00:31: Überschrieben ist dieser Text die Liebe von Christus in ihrem ganzen Umfang kennenlernen.
00:00:36: Es ist ein Gebet.
00:00:40: Noch einmal, wenn ich mir das alles vor Augen halte kann nicht anders als anbieten vor dem Vater niederzuknähen.
00:00:49: Er, dem jede Familie im Himmel und auf der Erde er da sein verdankt und der unerschöpflich reich ist an Macht und Herrlichkeit gebe Euch durch seinen Geist innere Kraft und Stärke.
00:01:04: Es ist mein Gebet dass Christus aufgrund des Glaubens in Euren Herzen wohnt und dass Euer Leben in der Liebe verwurzelt, auf das Fundament der Liebe gegründet ist.
00:01:17: Das wird Euch dazu befähigen zusammen mit allen anderen die zu Gottes heiligem Volk gehören, die Liebe Christi in allen Ihren Dimensionen zu erfassen – in ihrer Breite, in Ihrer Länge, in Ihre
00:01:31: Höhe
00:01:32: und in Ihrer Tiefe!
00:01:35: Ja, ich bete darum, dass ihr seine Liebe versteht, die doch weit über alles verstehen hinausreicht und das ihr auf diese Weise mehr und mehr mit der ganzen Fülle des Lebens erfüllt werdet, das bei Gott zu finden ist.
00:01:51: Ihm, der mit seiner unerschöpflichen Kraft in uns am Werk ist und endlich vielmehr zu tun vermag als wir erbitten und begreifen können – ihm gebührt durch Jesus Christus die Ehre in der Gemeinde von Generation zu Generation und für immer und ewig
00:02:11: armen.
00:02:13: Ich bin begrenzt!
00:02:19: Das habe ich vor zwei Wochen mal wieder so richtig gemerkt.
00:02:25: Sen und ich waren über das erste Mai-Wochenende mit zwei von den Teams im Kassel beim EC Festival Eine große Veranstaltung mit Konzerten, Predigten, Seminaren.
00:02:38: Ganz viel tollen Programm!
00:02:39: Es war eine richtig, richtig schöne Zeit.
00:02:42: aber es hieß auch ich habe mit ungefähr fünfzehn Mädels in einem Klassenzimmer übernachtet und ihr könnt euch vielleicht vorstellen dass sich nicht ganz so viel Schlaf bekommen habe und das hat mich echt an meine Grenzen gebracht.
00:02:59: vor allem am letzten Tag habe ich gemerkt, dass mein Geduldsfaden ganz schön dünn ist.
00:03:06: Ich wollte irgendwie liebevoll sein aber ich hab dann doch in der einen oder anderen Situation gereizt reagiert und es hat mich herausgefordert so mit meiner Begrenztheit konfrontiert zu werden Und ich glaube das kennen wir alle Wir alle haben das schon mal erlebt, dass wir begrenzt sind in dem was wir haben Geduld Zeit, Geld, Möglichkeiten.
00:03:38: Es reicht oft nicht so weit wie wir es gerne hätten oder wir stellen fest Wir sind nicht unendlich belastbar ganz egal ob wir jung oder alt sind.
00:03:52: irgendwann kommen wir an den punkt wo wir merken ich kann einfach nicht mehr.
00:03:59: und auch unsere hoffnung hat oft grenzen.
00:04:04: Wenn wir auf diese Welt schauen, auf Krisen und Kriege oder auch auf unsere ganz persönlichen Sorgen- und Herausforderungen dann wissen wir manchmal nicht mehr wie wir noch positiv in die Zukunft schauen sollen.
00:04:19: Und die vielleicht tiefste Grenze, die wir so erleben ist sie im Glauben.
00:04:24: selbst wenn wir zweifeln!
00:04:27: Wenn unbeantwortete Fragen uns quälen!
00:04:31: Wenn Gebete unerhört bleiben wenn Gott sich plötzlich so weit weg anfühlt.
00:04:41: Unsere Grenzen die begleiten uns ständig, manchmal fast unmerklich und manchmal auch ganz schön schmerzhaft.
00:04:51: aber genau da setzt Gott an und er sprengt alle Grenzen.
00:04:59: Und wie genauer das tut?
00:05:00: Das wollen wir heute gemeinsam entdecken und dafür schauen wir uns diesen Text aus Epheser Vier, drei, vierzehn bis einundzwanzig den wir eben schon gehört haben nochmal genauer an.
00:05:13: Und das Spannende an diesem Text ist ja es ist kein Lehrtext Es ist kein Text in dem Paulus irgendwie versucht was systematisch zu erklären oder uns Antworten auf alle Fragen zu geben sondern es ist ein Gebet.
00:05:29: Paulus redet in diesen Text nicht Zu Menschen über Gott Sondern er redet mit Gott über Menschen Und das macht diesen Abschnitt sehr besonders.
00:05:42: Weil Paulus hier nicht einfach nur Wissen vermitteln will, sondern weil er uns mit hinein nimmt in sein Gespräch mit Gott und vielleicht ist es auch die Einladung dieses Textes an uns heute Morgen – Nicht alles direkt verstehen zu müssen!
00:06:02: Sondern uns diesem Gebet auszusetzen, zuzuhören, mitzubeten.
00:06:09: Und vielleicht merken wir ja an der einen oder anderen Stelle, dass einer dieser Verse zu unserem eigenen Gebet wird.
00:06:18: Wir hören noch mal rein in die ersten Zeilen von Paulus Gebet!
00:06:23: Noch einmal – wenn ich mir das alles vor Augen halte kann nicht anders als an Beten vor dem Vater niederzuknien.
00:06:31: Er, dem jede Familie im Himmel und auf der Erde ihr Dasein verdankt und der unerschöpflich Reich ist an Macht-und Herrlichkeit.
00:06:40: gebe euch durch seinen Geist innere Kraft und Stärke.
00:06:46: Paulus beginnt sein Gebet mit einem Bekenntnis, ein Bekenntnis das auch in dem Lied was wir gerade gesungen haben schon angeklungen ist Du bist größer als mein Groß Und das mag ich an dir.
00:07:02: Staunend und anbetend kniet Paulus Niedervorgott dem Schöpfer- und Ursprung allen Lebens Und damit stellt er einen Gedanken mit ziemlich großer Sprengkraft an den Anfang.
00:07:18: Gott ist nicht einfach Teil unserer Welt, sondern Er ist Ihr Urheber und Anfang – alles was existiert, existiert durch ihn!
00:07:31: Darum ist Er unerschöpflich reich an Macht und Herrlichkeit.
00:07:38: Mit diesem Bekenntnis da öffnet Paulus ein Raum.
00:07:42: Er stellte uns hinein in die Weite dessen wer es Gott ist oder wer Gott ist, nämlich nicht begrenzt durch unsere Vorstellungen.
00:07:53: Nicht begrenzend durch das was wir kennen oder für möglich halten sondern größer als unser Groß.
00:08:06: und das fordert uns heraus zu fragen Glauben wir das?
00:08:11: Was Paulus da bekannt und was wir eben gesungen haben?
00:08:15: glaubst du dass das Gott größer ist größer als das, was du begreifen kannst.
00:08:23: Größer als dein Groß!
00:08:27: Und was würde das verändern wenn du das wirklich glaubst?
00:08:43: Genau diesen Gedanken greift Paulus am Ende seines Gebetes wieder auf.
00:08:49: Da betet er.
00:08:50: ihm der mit seiner unerschöpflichen Kraft in uns am Werk ist und unendlich viel mehr zu tun vermag als wir erbitten oder begreifen können, ihn gebührt durch Jesus Christus die Ehre in der Gemeinde von Generationen zur Generation für immer und ewig.
00:09:08: Am Ende geht Paulos quasi noch mal zurück zum Anfang!
00:09:12: Und er bekennt nicht nur die Größe Gottes sondern auch ihre Sprengkraft.
00:09:19: Er bekennt nämlich dieser große Gott ist nicht nur irgendeine ferne Macht die irgendwann mal dieses Universum geschaffen hat?
00:09:28: Nein, dieser große Gott der ist hier und jetzt mit seiner unerschöpflichen Kraft in uns am Werk.
00:09:41: Was für eine großartige Zusage ist das.
00:09:44: angesichts meiner Begrenzungen?
00:09:48: Angesichts der Grenzen von meiner Kraft, meiner Hoffnung meines Glaubens ist diese Zusage eine echte Entlastung!
00:09:59: Denn diese Zusage, die bedeutet es darf Momente geben in denen ich nicht weiter weiß.
00:10:08: Es ist okay wenn ich keine Lösung sehe!
00:10:12: Es ist in Ordnung wenn ich gerade keine Hoffnung spüren kann.
00:10:17: Ich muss nicht alles im Griff haben In einer Welt in der wir oft funktionieren sollen wie so eine Maschine.
00:10:27: da eröffnet Gott uns einen Raum indem wir Mensch sein dürfen indem wir schwach sein dürfen, in dem wir sagen dürfen ich kann es gerade nicht.
00:10:44: Das ist eine Entlastung.
00:10:46: aber ich finde diese Zusage ist nicht nur ein Entlastungen sondern sie macht mir auch Hoffnung denn diese zusage bedeutet auch Ich muss mir nicht selbst vorstellen können wie es wieder besser werden kann Sondern stattdessen darf ich darauf vertrauen dass der der in mir am werk ist mehr tun kann als ich erbitten oder begreifen kann.
00:11:13: Ich darf darauf hoffen, dass Gott Wege kennt die ich mir nicht mal ausmalen kann und versteht mich nicht falsch!
00:11:22: Ich weiß das das nicht jede Krise irgendwie löst aber es nimmt ihn etwas von ihrer zerstörerischen Kraft weil es bedeutet meine Grenzen haben nicht das letzte Wort nicht an meine Grenzen gebunden.
00:11:43: Und darin liegt Hoffnung, du bist größer als mein
00:11:50: Groß.".
00:11:52: In diesem Bekenntnis da steckt eine unfassbare Sprengkraft und das ist noch nicht alles!
00:12:02: Denn dieser große Gott den Paulus hier beschreibt und den er ehrt – Dieser große Gott der müsste eigentlich unerreichbar sein.
00:12:12: aber genau das isst er nicht.
00:12:16: Paulus betet nämlich weiter, es ist mein Gebet dass Christus aufgrund des Glaubens in Euren Herzen wohnt.
00:12:25: Gott soll durch Jesus in uns wohnen.
00:12:29: was für ein starkes Bild.
00:12:33: wohnend das heißt bleiben Raum einnehmen Alltag teilen.
00:12:39: Es geht hier nicht um einen kurzen Besuch sondern es geht um dauerhafte Nähe Und damit sprengt Gott
00:12:49: nicht nur
00:12:50: die Grenzen meiner Vorstellungskraft, sondern auch die Grenze meines Alleinseins.
00:12:57: Er sprengte die Grenzmeines Alleinseins in dem er selbst mir nahe kommt.
00:13:06: und das stellt eine weitere Frage was würde sich in deinem Leben verändern wenn das wirklich stimmt?
00:13:15: Was würde sich verändern, dass dieser große Gott in dir lebt.
00:13:27: Für mich ganz persönlich bedeutet es vor allem, dass Gott jederzeit erreichbar ist.
00:13:33: Ich kann mit ihm wirklich unterwegs sein wie mit einem Freund.
00:13:39: ich darf mein Leben mit ihm teilen ohne Masken, ohne Beschönigungen!
00:13:46: Ich darf einfach sein wie ich bin und ich muss keine Angst haben das Gott sich irgendwann von mir abwendet.
00:13:56: Denn die Nähe Gottes, die ist nicht fragil.
00:14:01: Die Nähe Gottis, die hängt nicht davon ab wie stabil ich bin sondern sie hängt alleine davon ab wer er ist.
00:14:12: und Ich weiß manchmal klingt das irgendwie so einfach und vielleicht auch sogar ein bisschen plakativ Und ich bin ganz ehrlich Das fühlt sich für mich auch Nicht immer so an aber deshalb lohnt es sich genau hin zu hören wenn Paulus betet dass Christus aufgrund des Glaubens in Euren Herzen wohnt.
00:14:34: Das Entscheidende ist hier nämlich, dieses Wohnen das beginnt nicht bei uns sondern es beginnt bei Gott.
00:14:43: Er isst es der handelt!
00:14:46: Gott verankert sich in uns.
00:14:50: oder wie es in dem Lied von ebenso schön heißt ich versuch dich zu begreifen doch stattdessen greifst du mich Nimmst mich an meine Hand.
00:15:04: Diese Nähe Gottes, die ist etwas ganz Besonderes und deshalb beschreibt Paulus sie im folgenden auch noch weiter in dem er bittet dass Gott unser Leben in der Liebe verwurzelt und es auf das Fundament der Liebe gründet.
00:15:22: Und in diesem Vers steht noch nicht drin welche Liebe da gemeint ist aber in den Folgen dann?
00:15:27: Es geht nicht um irgendeine liebe sondern es geht um die Liebe Christi, um die Liebe von Jesus.
00:15:33: In der sollen wir verwurzelt und gegründet sein!
00:15:38: Und diese Liebe ist etwas das sich nicht alleine begreifen kann.
00:15:44: Deshalb betet Paulus weiter Das wird euch dazu befähigen zusammen mit allen anderen, die zu Gottes heiligen Volk gehören Die liebe Christi in all ihren Dimensionen zu erfassen in ihrer Breite, in ihrer Länge, in Ihrer Höhe und Tiefe.
00:16:03: Ja ich bete darum dass ihr seine Liebe versteht die doch weit über alles verstehen hinaus reicht Und das ihr auf diese Weise mehr und mehr mit der ganzen Fülle des Lebens erfüllt werdet das bei Gott zu finden ist.
00:16:20: Paulus macht deutlich Die liebe Christi.
00:16:22: die ist so groß so wunderbar Dass ich sie nicht alleine begreifen kann sondern nur zusammen mit allen Heiligen.
00:16:33: Also, mit meinen Glaubensgeschwistern im Teamkreis, im Hauskreis und im Gemeindeleben.
00:16:42: Weil ich könnte jetzt hier vorne viel über die Liebe Christi sprechen aber verstanden da wird sie dort wo sie konkret wird.
00:16:54: Wo mir jemand vergibt!
00:16:57: Wo ich getragen werde, wo ich angenommen bin.
00:17:01: Und das passiert nicht im Kopf Sondern das passiert im Miteinander.
00:17:08: Und darum ist Gemeinde auch so wichtig, weil wir hier erleben was wir glauben.
00:17:18: Allein bleibt die Liebe von Jesus nur eine Idee aber gemeinsam wird sie zur Erfahrung.
00:17:28: und so sprengt Gott die Grenzen meines Alleinseins nicht nur indem er selbst mir nahe kommt sondern auch in dem er uns in Gemeinschaft stellt.
00:17:39: Und deshalb noch eine letzte Frage.
00:17:42: Wo erlebst du diese Tiefe von Gemeinschaft im Glauben und wo spürst du, dass du dich vielleicht noch danach sehnst?
00:17:50: Dass du das noch suchst!
00:17:56: Gott will unsere Grenzen sprengen – die Grenzen unserer Vorstellungskraft und die Grenze unseres Alleinseins.
00:18:06: Dabei geht es ihm nicht darum, uns irgendwie zu überfordern sondern es geht um das wofür Paulus bittet Damit wir mit der ganzen Fülle des Lebens erfüllt werden, die bei ihm zu finden ist.
00:18:27: Es geht darum dass nicht unsere Begrenzungen unser Leben bestimmen sondern die unerschöpfliche Kraft Gottes und darum möchte ich jetzt dieses Gebet von Paulus einfach noch mal für uns sprechen!
00:18:42: Für uns als Gemeinde.
00:18:47: Ich bete Wenn ich mir das alles vor Augen halte, kann ich nicht anders als an Beten vor dem Vater niederzuknienen.
00:18:56: Er, dem jede Familie im Himmel und auf der Erde ihr Dasein verdankt, der unerschöpflich reich ist an Macht und Herrlichkeit, gebe euch durch sein Geist innere Kraft und Stärke!
00:19:10: Es ist mein Gebet, dass Christus aufgrund des Glaubens in euren Herzen wohnt, dass euer Leben in der Liebe verwurzelt und auf das Fundament der Liebe gegründet ist.
00:19:22: Das wird euch dazu befähigen, zusammen mit allen anderen die zu Gottesheiligem Volk gehören, die Liebe Christi in all ihren Dimensionen zu erfassen – in ihrer Breite, in ihrer Länge, in Ihrer Höhe und Ihrer Tiefe!
00:19:37: Ja ich bete darum, dass ihr seine Liebe versteht, die doch weit über alles verstehen hinausreicht.
00:19:44: Und dass ihr auf diese Weise mehr und mehr mit der ganzen Fülle des Lebens erfüllt werdet dass bei Gott zu finden ist.
00:19:52: Ihm, der mit seiner unerschöpflichen Kraft in uns am Werk ist und unendlich viel mehr zu tun vermag als wir erbitten oder begreifen können, ihm gebührt durch Jesus Christus die Ehre in der Gemeinde von Generationen zur Generation für immer und ewig.
00:20:11: Amen.